Senegal und Gambia – Das Tor zu Schwarzafrika

Zwei unterschiedliche Touren:

von Dakar aus nach Süden und per Schiff zurück. Oder Rundkurs ab/ bis Banjul (Gambia) durch den tropisch grünen Süden

Das Besondere Nord nach Süd Das Besondere Relaxtour Leistungen Reiseverlauf

Termine 2017
Gambia/Senegal – Relaxtour tropischer Süden (ab Banjul)

06.12. – 26.12. 2017
21.02. – 13.03. 2018
Preis (ohne Flug):  1.280,- €
[und 1.180 € bei einer nur 2-wöchigen Gambia/Senegal Radtour im tropischen Süden]

Senegal von Nord nach Süd (ab Dakar)

17.01.-06.02. 2018, Drei Wochen von Dakar nach Ziguinchor
Preis (ohne Flug):  1.380,- €

Die Touren sind abgestimmt auf Flüge mit Brusselsairlines. Wir vermitteln ihnen gerne einen günstigen Flug.
Wir fahren mit den eigenen Rädern auf gut asphaltierten Straßen durch die Anbaugebiete von Hirse und Erdnuss, gelegentlich auch auf Pisten durch die Dörfer. Wir baden im Atlantik, besuchen Sehenswürdigkeiten von Senegal und Gambia und lernen einige Selbsthilfeprojekte kennen. Interessierte und freundliche Menschen begegnen uns überall. Außerhalb der Touristenhotels am Strand wird der Reisende noch als Gast empfangen.

Die beiden unterschiedlichen Touren

– Gambia / Senegal – Relaxtour tropischer Süden, 3 Wochen ab Banjul
– Senegal von Norden nach Süden; 3 Wochen Radtour von Dakar nach Ziguinchor

Radfahren in Gambia/Senegal – Relaxtour tropischer Süden

Wir akklimatisieren uns in einem von Deutschen geführten Camp bei Banjul. Die übrigen Unterkünfte sind von Gambianern bzw. Senegalesen geführt und bieten beste Gelegenheit, hautnah mit dem Leben der Diola in Kontakt zu kommen. Die Bewohner der Casamance freuen sich sehr über die Rückkehr der Touristen ins krisengeschüttelte Land. Noch oft sind wir in vielen Dorfcampements* die einzigen Gäste. An manchen Orten können auch Entwicklungsprojekte besucht werden, in denen Alphabetisierungs-, Handwerks- und Lebensmittelkonservierungskurse für die Dorfbevölkerung angeboten werden.
Auf dem Rad durchqueren wir einen großen Teil der westlichen Casamance. Die Strecken sind überwiegend gut geteert. Wir genießen die Ruhe auf verkehrsarmen Straßen, die sich meist eben durch Reisfelder, Obstplantagen schlängeln. Riesige Mahagoni- und Kapokbäume ziehen an uns vorüber und überall zirpt und zwitschert es. Der relativ dichte Baumbestand bietet einer reichen Vogelvielfalt eine Heimat.
Wem drei Wochen Afrika zu wenig sind, kann nach der Radtour gut noch eine Woche anhängen und sollte gleich einen entsprechend späteren Rückflug bestellen.
Zu einigen Terminen wird diese Tour auch als 2 Wochen Radreise mit entsprechend weniger Pausentagen angeboten.
*Einfache Unterkünfte, von den Dorfbewohnern selbst geführt. Die Einnahmen fließen zu gleichen Teilen ins Dorf, in die Erhaltung des Camps und an die jeweiligen Mitarbeiter.
Kleine Änderungen sind möglich, z.B. wenn sich vor Ort ein Programmpunkt als nicht durchführbar erweist, wenn aufgrund von Pannen oder Krankheit der Reiseablauf geändert werden muss oder wenn die Gruppe gemeinsam einen anderen Tourenverlauf wünscht.

Radfahren im Senegal von Norden nach Süden ab Dakar/Senegal

Eine Radtour an die westafrikanische Atlantikküste, vom Rande des Sahel in die tropische Casamance. Flug nach Dakar, Ankunft am Abend. Am nächsten Tag besuchen wir ein Alphabetisierungsprojekt, wo Frauen die nie zur Schule gehen konnten, jetzt Lesen, Schreiben und Rechnen in den einheimischen Sprachen lernen; unsere erste Begegnung mit einem von der ASW (Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt) geförderten Hilfsprojekt. Neben spannenden Gesprächen mit den Mitarbeiterinnen werden wir auch den ersten Ceebu-Jëun (Reis mit Fisch), das Nationalgericht des Landes, probieren. Soweit die Zeit reicht, machen wir noch eine kleine Stadtrundfahrt, sehen alte Kolonialvillen und Mahagonialleen und bummeln über den Markt.
Am nächsten Tag steigen wir aufs Rad, fahren 45 km auf einer guten Straße und erreichen mittags den Atlantikstrand. Wir übernachten in den Gästehütten einer Frauengruppe, die sich im Umweltschutz engagiert. Vorbei an unzähligen Baobab Bäumen gelangen wir zum Reservat von Bandia. Das Aufforstungsgebiet beherbergt zahlreiche Wildtiere: Affen, Antilopen, Giraffen und auch Nashörner.
Die Küste weiter radeln wir nach Fadiouth, der aus Muschelbergen bestehenden Inselstadt. Später auf einer Piste durch ein Forstschutzgebiet mit einem märchenhaften Palmenwald. In der Nähe des Saloum Flusses verbringen wir einen ersten Pausentag. Ein zweiter Pausentag folgt im idyllischen Keur Bamboung Ökocamp auf einer Insel vor Toubacouta.
Der Baumbestand wird dichter und wenn wir Glück haben, sehen wir Affen die Straße überqueren. Schließlich passieren wir die Grenze zu Gambia und überqueren per Fähre die Mündung des gleichnamigen Flusses. Von der Hauptstadt Banjul aus geht es zu einem der angenehmsten Camps Westafrikas, nahe der Küste. Danach Eintauchen in den quirligen Markt von Serrekunda oder Baden im Atlantik.
Auf neuer Straße nach Tumani Tenda, einem oft gelobten Tourismusprojekt an einem Seitenarm des Gambia Flusses. Bald verlassen wir Gambia und fahren auf schöner Pistenstrecke durch die Dörfer wieder nach Senegal.
In den 70er Jahren entstanden in vielen Orten der Casamance staatlich kontrollierte Campements, einfache Unterkünfte, die einen integrierten Tourismus fördern sollten. Wir fahren zu einem der schönsten Campements, ein traditioneller Rundbau mit offenem Innenhof, an einem Seitenarm des Casamance-Flusses gelegen. Auch hier ist Meerwasser und das Baden ist unbedenklich. Wir radeln durch die Reisfelder nach Ziguinchor. Von hier aus geht es per Schiff zurück in Senegals Hauptstadt Dakar. Hier können wir noch ein letztes Mal über den Markt schlendern, Souvenirs einkaufen und die Reise in Ruhe ausklingen lassen.

Geführte Radtour für eine kleine Gruppe. Wir nehmen die eigenen Räder mit und fahren Tagesetappen von 40 bis 80 km; kein Begleitfahrzeug. Wer nicht das eigene Rad mitnehmen will kann evtl. auch eines unserer Räder vor Ort mieten. Mittags wird eine größere Pause eingelegt. Übernachten in einfachen und auch in sehr guten Unterkünften. Bei hochsommerlichen Temperaturen kann es auch mal anstrengend werden. Alle Teilnehmer sollten bei guter körperlicher Verfassung sein. Es gibt kaum Steigungen. Das Fahrrad sollte einen stabilen Gepäckträger und eine gute Gangschaltung haben. Ein normales Stadtrad oder Tourenrad ist geeignet, alle Teile sollten aber in gutem Zustand sein. Der Reiseveranstalter ist seit mehr als 20 Jahren immer wieder im Senegal. Zwei Jahre arbeitete er dort mit einer Entwicklungshilfeorganisation. Er schrieb auch den Sprachführer „Wolof für den Senegal“.
Tourenleiterin Stefanie Raetsch ist Künstlerin und lebt in Kafountine/ Senegal. Sie führt seit vielen Jahren Fahrradtouren für Afrika-erleben.
Ausführliche Informationen zur Reisevorbereitung werden mit der Anmeldebestätigung zugesandt. Im Spätsommer/ Herbst gibt es ein Informations- und Vorbereitungstreffen in Berlin.

Mindestteilnehmerzahl

5, maximal 12 Personen

Mehr zur Casamance

 

Das Besondere – Relaxtour tropischer Süden

– Auf Gambias Küstenstraße nach Süden
– Zum oft gelobten und idyllisch gelegenen Tumani Tenda Dorfcamp
– Übernachten in den künstlerisch gestalteten Gästewohnungen der Tourenleiterin in Kafountine
– viel Zeit für Besuche von Museum, Strand, Fischerhafen, Frauenbildungsprojekt
– Möglichkeit einen Trommelkurs zu belegen
– der eindrucksvolle Impluviumbau im traditionellen Stil des Dorfcamps von Affiniam
– Besuch einer Cashew-Fabrikation

Das Besondere – Nord nach Süd

– erste Eindrücke auf dem Markt der ruhigen Kleinstadt Thiès
– Besuch des Frauenbildungsprojektes ASAFODEB; gemeinsames Mittagessen
– der Atlantikstrand von Popenguine
– der Tierpark von Bandia
– die Muschelinsel von Joal und Besuch des Senghor Museums
– der beeindruckende Palmenwald von Samba Dia
– das Ökocamp auf einer Insel vor Toubacouta
– das oft gelobte und idyllisch gelegene Tumani Tenda Dorfcamp
– Übernachten in den künstlerisch gestalteten Gästewohnungen der Tourenleiterin in Kafountine
– der eindrucksvolle Impluviumbau im traditionellen Stil des Dorfcamps von Affiniam
– Flusskreuzfahrt den Casamance-Fluss hinunter
– Besuch der Insel Gorée vor Dakar

Leistungen

– Transfer vom/ zum Flughafen Banjul bzw. Dakar
– alle Übernachtungen (auch mal Doppelzimmer mit französischem Doppelbett); EZ nur möglich soweit wie vor Ort verfügbar
– Deutsche Tourenleitung
– Link zum Afrika-erleben Informationspaket zu Land und Strecke
– Besuch von Bildungsprojekten
– Senegal Nord Süd: Eintritt in den Tierpark von Bandia; Rückfahrt nach Dakar per Schiff

Im Reisepreis nicht enthalten

– Flug + Anreise zum Flughafen; besonderes Essen während des Fluges
– Fahrradmitnahme; Brussels Airlines berechnet etwa 100 Euro pro Strecke (wird aber nicht immer verlangt)
– Visagebühren (derzeit frei für deutsche Staatsbürger)
– Eintrittsgebühren für zusätzliche, nicht aufgeführte Programmpunkte
– zusätzliche Fahrten oder Transporte mit Buschtaxi oder Piroge
– zusätzliche Transporte, die z.B. aufgrund von Pannen oder Krankheit für einzelne Personen notwendig sein könnten.
– Verpflegung [meist auch das Frühstück in den Unterkünften]

Tropischer Süden – Radtour ab Banjul/ Gambia
3-Wochen-Relax-Tour in Gambia und dem südlichen Senegal (Casamance-Region)
Mit kurzen Strecken, mehreren Pausentagen, viel Zeit für Besuche und Begegnungen

Reiseverlauf Relaxtour tropischer Süden

1. Tag
Flug ab Hamburg, Hannover, Berlin oder (LH) Frankfurt/ M., Stuttgart, München, … über Brüssel nach Banjul. Ankunft am Abend, Abholung, Abendessen in der Unterkunft, einem von Deutschen geführten Camp, 3 km von der Atlantikküste entfernt.

2. Tag
Akklimatisierung, Fahrräder zusammenbauen, kleine Probefahrt, erste Dorfbesichtigung (Internet möglich), Strandbesuch (Massage möglich), Abendessen am Strand; 6 km

3. Tag
Auf gut ausgebauter Asphaltstraße und mit Marktbesuch nach Brikama. 40 km

4. Tag
Über die senegalesische Grenze in die Casamance nach Diouloulou; Baden im Fluss ist möglich (40 km)

5. Tag
Weiterfahrt zum Campement von Baila; ein ruhiges Dorf; nachmittags ein kleiner Spaziergang im Ort und zum Fluss (35 km)

6. Tag
Auf verschlungenen Wegen über die Dörfer zum Campement von Affiniam, ein imposanter Impluviumbau in traditionellem Stil. 55 km

7.  Tag
Nach Ziguinchor geht es entweder mit einer Piroge über den Fluss oder per Rad auf wunderschöner Pistenstrecke durch die Dörfer.

8. Tag
Radfahrt nach Oussouye, einem kulturellen Ort der Diola-Bevölkerung. Übernachtung in einem traditionellen 2-stöckigen Haus. 35 km

9. Tag
Pausentag; evtl. Besuch beim Animistenkönig und Besichtigung einer Cashew-Fabrikation.

10. Tag
Radfahrt zurück in die Regionalhauptstadt Ziguinchor; Besuch des frz. Kulturzentrums und des Handwerksmarktes. Die Stadt hat noch viele alte Kolonialvillen, Cafés, Internet …

11. Tag
Radfahrt zu dem idyllisch am Rande der Mangroven gelegenen Dorfcamp von Kubalan

12. Tag
Weiterfahrt auf überraschend wenig befahrener Hauptstraße nach Baila, Spaziergang durchs traditionelle Dorf, Sonnenuntergang am flachen Fluss (50 km)

13. Tag Über Diouloulou an die Atlantikküste nach Kafountine. Übernachten in den Gästewohnungen der Tourenleiterin. 60 km

14. Tag
Pausentag. Programm optional, z.B. Besuch des Diola-Museums oder eines Frauenbildungsprojekts mit Alphabetisierung für Erwachsene. Oder Lesen in der Hängematte, Spaziergang in den Ort, zum Strand, zum Fischerhafen, Schneider, Friseur…
Evtl. gibt es spät abends ein Trommelkonzert oder Sie belegen selbst einen Trommelkurs.

15. Tag Ausflug ohne Gepäck auf schöner Piste durch Reisfelder und kleine Wälder zu einem Dorf am Mangrovenufer, dort Picknick; 20 km

16. Tag
Strandwanderung zum Nachbarort Abene, Rückweg ggf. per Taxi (10/20 km)

17. Tag Zurück nach Gambia und zum oft gelobten und idyllisch gelegenen Tumani Tenda Dorfcamp (Dorfbesuch, Waldspaziergang etc. möglich) 30 km

18. Tag
Von Tumani Tenda Camp zurück nach Brikama. Hier gibt es eine gute Einkaufsmöglichkeit für Souvenirs und Mitbringsel aller Art.

19. Tag Über die Küstenstraße nach Sukuta. Unterwegs ein Museumsbesuch in Tanji

20. Tag
Morgens packen, nachmittags noch mal Strand, ggf. müde Muskeln massieren lassen, abends Rückflug

21. Tag Ankunft Brüssel und Weiterflug nach Deutschland
(km-Angaben ungefähr; gesamt etwa 420)

Der detaillierte Reiseverlauf als pdf zum Download – Relaxtour ab Banjul
Der detaillierte Reiseverlauf als pdf zum Download – Senegal von Nord nach Süd

Reiseverlauf Senegal von Nord nach Süd

1. Tag
Flug nach Dakar. Gleich am Flughafen Geld wechseln. Transfer in die ruhige Kleinstadt Thiès, ca. 60 km von Dakar. Unterkunft in einem Hotel, wo viele Deutsche gerne absteigen.

2. Tag
Bei einem ersten Spaziergang über den Markt tauchen wir in das bunte afrikanische Leben ein und entdecken das lokale Angebot an Lebensmitteln. Mittags gibt es vielleicht den ersten Ceebu-Jëun, Reis mit Fisch, das Nationalgericht. Besuch bei einem Bildungsprojekt (Alphabetisierung und Kleinkredite für Frauen; Hausaufgabenbetreuung für Kinder des Viertels). Auf dem Rückweg sehen wir die Kathedrale von Thiès. Abends sitzen wir im Warmen, draußen in einem Restaurant.

3. Tag
Los geht’s auf guter Straße durch eine weite offene Landschaft. Schon am Mittag erreichen wir den Atlantikstrand. (45 km). Wir übernachten in den Gästehütten einer Frauengruppe, die sich im Umweltschutz engagiert.

4. Tag
Nur 1 ½ Std. fahren wir vom Strand aus zum Tierpark von Bandia und buchen dort eine 2-3 Std. Rundfahrt. Affen, Antilopen, Nashörner und Giraffen gibt es zu sehen. Wir fahren an der Stadt M’Bour vorbei und erreichen wenige km später eine schöne ruhige Anlage nahe am Strand (57 km)

5. Tag
Auf gut asphaltierter Straße nach Süden. Mittags in Joal (40 km). Besuch des Leopold Sedar Senghor Museums und zu Fuß nach Joal-Fadiouth, der aus Muschelbergen bestehenden Inselstadt.

6. Tag
Durch den beeindruckenden Palmenwald von Samba Dia nach Fimela. Dort auf Asphalt nach Ndangane. (35 km).

7. Tag

Bis zum Mittag 42 km ruhige Asphaltstrecke, dann packen wir die Räder auf ein Buschtaxi und lassen uns in die nächste Stadt bringen. Radfahren zum Saloum Fluss, den wir mit einem Boot überqueren. Übernachten in einem Campement in Flussnähe. (68 km)

8. Tag
Pausentag. Exkursion per Pferdekarren in die umliegenden Dörfer möglich. Oder faulenzen, Ansichtskarten Schreiben oder Exkursion mit einer Piroge auf den Bolong (Meeresarm) …

9. Tag
Weiterfahrt nach Sokone. Dort Mittagspause und anschließend nach Toubacouta am Rande des Mangrovengebietes. Der Baumbestand wird dichter und manchmal springen Affen auf wenn wir uns nähern. (75 km). Mit einer Piroge Überfahrt zur Insel.

10. Tag
Ein zweiter Pausentag folgt im idyllischen Keur Bamboung Ökocamp auf einer Insel vor Toubacouta.  Gegen 17:00 Uhr zurück zum Festland.

11. Tag
Nach 27 km passieren wir die Grenze zu Gambia und überqueren per Fähre die Mündung des gleichnamigen Flusses. Gambia ist das kleinste Land Afrikas. An der Mündung des Gambia-Flusses ist der Staat knapp 50 km breit. Nach der ca. halbstündigen Überfahrt radeln wir von der Hauptstadt Banjul aus auf dem ‚Highway‘ zu einer kleinen Hotelanlage nahe der Küste. (75 km)

12. Tag
Auf neuer Straße nach Brikama. Wieder fahren wir das oft gelobte Tumani Tenda Campement an. (53 km). Führung durch den Wald, Pirogenfahrt auf dem Fluss, ein Kurs im Stoffe-Batiken oder andere Aktivitäten sind möglich.

13. Tag
Pausentag in Tumani Tenda. Weitere Ausflüge sind möglich, z.B. Besuch des Dorfes oder der Reisfelder.

14. Tag
Auf schönen ruhigen, nichtasphaltierten Wegen zur senegalesischen Grenze. Wir verlassen Gambia wieder. Mittagspause in Diouloulou; weiter nach Kafountine zum Haus von Tourenleiterin Stefanie Raetsch oder ins Campement Sitokoto (60 km)

15. Tag
Ruhetag am Strand von Kafountine; Baden, Ausruhen, Strandspaziergänge, Ortsbesichtigung, Internet, Schneider, Bootswerft, Fischereihafen …

16. Tag
In den 70er Jahren entstanden in vielen Orten der Casamance staatlich kontrollierte Campements, einfache Unterkünfte in traditionellem Baustil, die einen integrierten Tourismus fördern sollten. Wir übernachten in dem romantisch am Meeresarm gelegenen Campement von Baila. (60 km)

17. Tag
Auf schönen Pistenstrecken durch die Dörfer nach Affiniam. Das Campement ist ein traditioneller Rundbau mit offenem Innenhof, idyllisch an einem Seitenarm des Casamance-Flusses gelegen. Auch hier ist Meerwasser und das Baden ist unbedenklich. (50 km)

18. Tag
Radfahrt durch die Dörfer von Affiniam nach Ziguinchor; ME im Garten des französischen Kulturzentrums (ca. 40 km).

19. Tag
14:00 Uhr mit dem Schiff zurück nach Dakar.

20. Tag
Ankunft früh am Morgen. Besuch der ehemaligen Sklaveninsel Gorée; zu Fuß die Hauptstadt Dakar erkunden: Präsidentenpalast, Souvenirmeile, Werkstätten für Recyclingkunst …
Abends die Räder verpacken und mit dem Auto zum Flughafen. Abflug spät am Abend (je nach Fluggesellschaft vor oder nach Mitternacht).

21. Tag
Ankunft in Deutschland.
Gesamt etwa 700 km. An 15 Tagen wird Rad gefahren, das sind im Schnitt gut 45 km pro Radfahrtag. Überwiegend gut asphaltiert.

Anmerkungen

Der Reisepass muss über den Reisezeitraum hinaus noch sechs Monate gültig sein; Impfungen sind nicht vorgeschrieben. Eine Malariaprophylaxe wird empfohlen, ebenso sollte man den Stand seiner Tetanus und Polioschutzimpfung überprüfen.

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Kreative Müllentsorgung in Kafountine/Senegal: Projekt Kaf Setal (sauberes Kafountine)

Stand: 22.04.2017