Burkina Faso – Felsen, Hippos, Wasserfälle

Die andere Tour du Faso

Das Besondere Leistungen Reiseverlauf

Termin 2018

03. – 23.01.2018
Preis (ohne Flug): 
1.380,- €
Flug mit Brussels Airlines; SN hat mit 16:25 Uhr eine sehr angenehme Ankunftszeit.

Radfahren in Burkina Faso

Drei Wochen im fahrradfreundlichsten Land Westafrikas. Eine Fahrradtour im aufregenden Südwesten des Landes, in der Region von Bobo-Dioulasso, Banfora, Sindou und Orodara.

Flug von Deutschland nach Burkina Faso. Von der Hauptstadt aus eine erste Tagestour ohne Gepäck zu den Krokodilen von Bazoulé.
Per Bus nach Südwesten, in die zweitgrößte Stadt des Landes, Bobo-Dioulasso. Eine angenehme Stadt mit alter Kolonialarchitektur und breiten, beschatteten Alleen. Hier können wir den Markt, die 1880 erbaute Dioulassoba Moschee und das alte Stadtviertel besuchen.
Am nächsten Tag geht es auf Feldwegen zur heiligen Opferstätte in den Felsen von Dafra. Wir fahren mit dem Rad bis an den Rand der Klippen, dann geht es zu Fuß abwärts in einen kleinen Wald. Neben der Kultstätte gibt es einen Teich mit riesigen Welsen. Durch dichten Wald steigen wir ins Dorf herab.
Es folgt eine große Tour auf bester Straße nach Orodara. Hier machen wir einen Ausflug auf tollen Pistenstrecken nach Moussoudougou, einem Dorf tief im Buschland. Die nächste Strecke führt ca. 75 km zu den beeindruckenden Felsnadeln von Sindou. Zuletzt gut bergab!
In der Region von Sindou bleiben wir 2-3 Tage, klettern in den Felsen, lernen die Kultur der Senoufo kennen, lernen die Begrüßungsformen der einheimischen Sprache, besuchen die Schule oder lassen uns in die Handwerkskunst der Töpferinnen einführen. Es folgt eine Fahrt zu einem 40 km entfernten ehemaligen Siedlungsgebiet der Wara hoch in den Felsen. Eine sehr schöne aber anstrengende Tour führt uns über einfache, fahrbare Fusswege zurück nach Sindou. Wer will, kann auch auf der gleichen Strecke zurück auf welcher wir nach Niansongoni gekommen sind. Kurz vor Sindou können wir noch ein Schmiededorf besichtigen.

Der Hippo-See von Tengréla und die Kuppelbergen von Fabédougou

Rund 50 km Fahrt führen uns bis zum See von Tengréla. Nahe am See quartieren wir uns in einer schönen Rundhüttenanlage ein. Am frühen Abend lassen wir uns mit einer Piroge auf den See bringen um die Hippos zu bestaunen, die gemütlich im Wasser liegen.
Von Tengréla zu den Kuppelbergen von Fabédougou, vorbei an bewässerten Zuckerrohrfeldern und anschließend zu den beeindruckenden Kaskaden-Wasserfällen des Comoé. Dort Picknick und Baden. Das Campement von Tengréla lädt zu einem Pausentag ein. Zeit zum Ausruhen, am See spazieren gehen oder auch um die Stadt Banfora mit ihrem riesigen Markt (auch Internetcafés, Restaurants …) und die Umgebung zu erkunden. Auf einer Fahrt durch die Zuckerrohrfelder erreichen wir die Cashew-Trocknerei von Bérégadougou, wo wir möglicherweise übernachten können.
Von Tengréla oder Bérégadougou fahren wir zurück nach Bobo-Dioulasso. Gut asphaltierte Strasse, leicht bergauf und bergab mit schönen Pausenplätzen unterwegs.
Die Stadt Bobo Dioulasso kennen wir ja schon etwas und finden uns jetzt gut zurecht. Ein Besuch des Regionalmuseums oder des Musikinstrumentenmuseums bieten sich an.
Mit dem Bus geht es in die Hauptstadt Ouagadougou zurück. Nachmittags/ abends in die Stadt, auf den Markt, vielleicht auch mal ins Kino?
Nach der Zeremonie am Königspalast besuchen wir das Kunsthandwerkdorf. Im Village Artisanal kann man zahlreichen Handwerkern und Künstlern bei der Arbeit zusehen; der Besuch lohnt sich.
Am späten Abend geht es zum Flughafen und es beginnt der Rückflug nach Deutschland.

  

Burkina Faso Radtour – das Besondere

– die Krokodile von Bazoulé
– Bobo-Dioulasso, die ruhige Stadt mit alter Kolonialarchitektur und breiten, beschatteten Alleen
– die 1880 erbaute Dioulassoba Moschee und das traditionelle alte Stadtviertel
– die heilige Opferstätte in den Felsen von Dafra
– Ausflüge ohne das ganze Gepäck
– die beeindruckenden Felsnadeln von Sindou
– Ortsführung in Sindou und Erklärung der Senoufo-Kultur
– Besuch der Schule und Wohnen im Schulprojekt
– Besuch von Projekten
– die alte Siedlung und Getreidespeicher in den Felsen von Niansongoni
– die Flusspferde im See von Tengréla
– die Kaskaden-Wasserfälle am Comoé Fluss
– die Kuppelberge von Fabedougou
– der dschungelartige Wald von Kou
– mit Rad und zu Fuß durch Ouagadougou …

Geführte Radtour für eine kleine Gruppe. Wir nehmen die eigenen Räder mit, transportieren unser Gepäck selbst und fahren Tagesetappen von 20 bis 80 km (insgesamt ca. 600 km). Etwa die Hälfte der Strecke verläuft auf gut fahrbaren Pisten ohne größere Steigungen. Mittags wird eine Pause eingelegt. Wir übernachten in einfachen Unterkünften oder Rundhütten. Flexibilität ist angesagt, denn eine Fahrradtour in Afrika ist immer ein Abenteuer wo nicht alles vorher 100% geregelt werden kann.
Bei hochsommerlichen Temperaturen kann es auch mal anstrengend werden. Alle Teilnehmer sollten bei guter körperlicher Verfassung sein. Es gibt gelegentlich kleine Steigungen. Das Rad sollte einen stabilen Gepäckträger und eine gute Gangschaltung haben. Ein normales Stadtrad oder Tourenrad ist geeignet, alle Teile sollten aber in gutem Zustand sein. Weitere ausführliche Informationen zur Reisevorbereitung werden mit der Anmeldebestätigung zugesandt.

Leistungen

– alle Übernachtungen (auch Doppelzimmer mit französischem Doppelbett); EZ nur soweit wie vor Ort verfügbar
– Reiseleitung und Dolmetschen
– Bustransport auf der Strecke Ouagadougou – Bobo-Dioulasso und zurück
– bei allen aufgeführten Programmpunkten: Eintrittsgeld, Kosten für lokalen Führer, Kosten für Fahrradparkplatz
– Link zum Afrika-erleben Informationspaket zu Land und Strecke

Im Reisepreis nicht enthalten

– Flug + Anreise zum Flughafen; besonderes Essen während des Fluges
– u.U. verlangt die Fluggesellschaft eine zusätzliche Gebühr für die Fahrradmitnahme
– Visagebühren
– Eintritte für zusätzliche, nicht aufgeführte Programmpunkte
– eventuelle Gebühren für eine Fotografier- oder Filmerlaubnis
– zusätzliche Transporte, die z.B. aufgrund von Pannen oder Krankheit für einzelne Personen notwendig sein könnten
– Verpflegung [meist auch das Frühstück in den Unterkünften]

Für nicht in Anspruch genommene Leistungen (Übernachtung, Transporte, Eintritte …) besteht kein Anspruch auf Erstattung oder Verrechnung.

Burkina Faso Radtour – der Reiseverlauf

1. Tag
Flug von Deutschland nach Burkina Faso. Am Flughafen die Räder zusammenbauen. Kurze Fahrt zur Unterkunft. Unsere Verpackungskartons folgen mit dem Auto. Ein erstes Bier im Hotel.

2. Tag, 20 km
Ankommen in Ouaga, erste Rundfahrt durch die Stadt und den Stadtpark. Besuch eines Bildungsprojektes.

3. Tag, 65 km
Erste Ausfahrt zu den heiligen Krokodilen von Bazoulé. Die Fahrt führt durch die lebendigen Außenbezirke der Stadt, vorbei an Gemüsefeldern und hinaus in die karge Steppe. Wer will und genug Mut hat, kann die Krokodile streicheln. Rückfahrt auf einer anderen Strecke weiter nördlich.

4. Tag, 10 km
Per Bus nach Südwesten, in die zweitgrößte Stadt des Landes, Bobo-Dioulasso. Alte Kolonialarchitektur mit breiten, beschatteten Alleen. Berühmt ist die 1880 erbaute Dioulassoba Lehmbaumoschee und das Bahnhofsgebäude.

5. Tag, 10 km
Ausflug auf einer Piste zu einer traditionellen Opferstätte und heiligem Ort in den Felsen. Nach einer kurzen Radfahrt auf holpriger Piste gehen wir zu Fuß zur Opferstätte. Danach geht es weiter zu Fuß in die Talebene. Auf dem Rückweg begleiten uns viele Frauen, die Holz oder andere Waren die Felsen hoch tragen. Wer will, kann am Nachmittag noch in die Stadt. (10 km per Rad und 4 km zu Fuß)

6. Tag,  75 km
Start zur Tour nach Südwesten, auf asphaltierter Straße Richtung Orodara. Mittagspause unterwegs; anschließend weiter nach Orodara. Anfänglich befinden wir uns noch in der trockenen Steppe, bis sich nach und nach die Vegetation verdichtet und Wälder die Straße säumen. Mit etwas Glück sehen wir unterwegs bunte Vögel.

7. Tag, 50 km
Ausflug auf kleinen Pfaden und ohne Gepäck nach Moussodougou. Heute ist die Strecke das Ziel. Wir haben Zeit und können uns die Hibiskus- und Baumwollfelder genauer ansehen. Immer wieder trifft man auf nette Leute, bizarre Rundhütten und Getreidesilos wie kleine Türmchen. Je nach Wunsch können wir auch bis zum See von Moussodougou weiterfahren.

8. Tag, 75 km
Von Orodara zu den beeindruckenden Felsnadeln von Sindou. Nach rund 10 Kilometer verlassen wir für die nächsten Tage die Asphaltstraßen. Wir fahren durch Mangoplantagen, vorbei an süß duftenden Cashewbäumen, Hibiskus- und Baumwollfeldern, kommen durch Dörfer, sehen die ersten Sandsteinfelsen bis wir schließlich das großartige Szenario der Falaise de Sindou und erste Reisfelder erleben.

9. Tag
Wir wohnen in der Rundhüttenanlage eines lokalen Hilfswerks, wo auch einer der Lehrer der Schule wohnt. Ein Einheimischer führt uns durch die verschiedenen Quartiere des Dorfes und erklärt uns das tägliche Leben der Dorfbewohner (Töpfer, Schmiede, Bauern).

10. Tag 40 km + 3 km zu Fuß
Fahrt zu den Getreidespeichern von Niansongoni. Die Strecke führt teils durch Mahaghoni-Baumalleen. Das etwas schwierige Gelände fällt uns leichter, da wir mit reduziertem Gepäck unterwegs sind. Das einfache aber sehr gemütliche Campement liegt unter den Felsen mit den Vorratsspeichern, welche wir in einem kurzen Fußmarsch besuchen. Abends genießen wir vom Berg aus den Sonnenuntergang über der Steppe von Mali.

11. Tag
Ruhetag. Wer will, kann Ausflüge nach Mali (ca. 10km) oder/und nach Baguera unternehmen. Gegebenenfalls können wir auch eine kleine Wanderung auf den nahen Berg unternehmen.

12. Tag 53 km (65 km)
Wir fahren auf der gleichen Strecke nach Sindou zurück oder alternativ um die Reisfelder via Faon und Niantono, Kankaalaba nach Sindou. Die Alternativstrecke ist anstrengender und nur für stärkere Fahrer machbar (330 Hm).

13. Tag 65 km
Rundfahrt Sindou – Niofila (See), Tourny, Kankaalaba, Sindou. Die Strecke führt durch landschaftlich abwechslungsreiche Gegenden mit etwas Steigung.

14. Tag 0 (25km)
Ruhetag. Wer will, kann die Höhlen von Douna besuchen. Rückfahrt durch die Reisebene vor den Pic’s von Sindou.

15. Tag 45 km
Nach einem Besuch in der Primarschule fahren wir zum Lac de Tengréla, quartieren uns in einer kleinen Rundhüttenanlage ein. Am Abend lassen wir uns mit einer Piroge auf den See bringen um die Hippos zu bestaunen, die gemütlich im Wasser liegen.

16. Tag 30 km
Wir kaufen in Banfora ein und entfliehen danach der Hitze, indem wir uns bei und unter den Wasserfällen von Karfiguela abkühlen. Den Rest des Tages bleiben wir bei den Wasserfällen, um abends durch die Reisfelder zurück zum Campement zu fahren. 30 km

17. Tag 20 km
Je nach Wunsch die Besichtigung von Banfora (Markt), die Domes von Fabédougou und/oder noch mal Baden bei den Wasserfällen.

18. Tag 20 km
Durch die Zuckerrohrplantagen fahren wir nach Bérégadougou. Dort besichtigen wir die Cashewnusstrocknerei einer Selbsthilfegruppe von Frauen aus der Umgebung. Anschließend beziehen wir eine neu erstellte Unterkunft. Wir sparen uns dafür am nächsten Tag rund 20 km Strecke.

19. Tag 79 km
Wir fahren zurück nach Bobo-Dioulasso. Gut asphaltierte Straße, immer leicht bergauf und bergab. Unterwegs mehrere Pausen und am Nachmittag kommen wir in Bobo an.

20. Tag 42 km
Besuch im urwaldähnlichen Wald von Kou. Anschließend Baden im Fluß unter Bambushainen.

21. Tag 10 km
Morgens oder mittags mit einem Bus zurück nach Ouagadougou.

22. Tag 15 km
Besuch des Kunsthandwerkdorfes. Im Village Artisanal kann man ca. 30 Handwerkern und Künstlern bei der Arbeit zusehen. Es gibt qualitativ gute Arbeit zu sehen; der Besuch lohnt sich. Auf dem Rückweg ggf. eine Runde über Ouaga 2000, das Siedlungsprojekt für Luxuswohnungen.
Abends Rückflug nach Europa.

23. Tag
Ankunft Brüssel am Morgen und unterschiedliche Anschlussflüge

Der detaillierte Reiseverlauf der Burkina-Faso Fahrradtour als pdf zum Download

An 18 Fahrradtagen insgesamt etwa 780 km

Tourleitung

Ruedi Wendelspiess aus Oberwil bei Basel führt die Tour seit mehreren Jahren und engagiert sich für das Schulprojekt in Sindou. Er hat dazu eine eigene Internetseite eingerichtet: sindou.wendelspiess.eu

Anmerkungen

Ein Visum muss beantragt werden. Der Reisepass muss noch sechs Monate gültig sein; Gelbfieberschutz ist erforderlich. Eine Malariaprophylaxe wird empfohlen, ebenso sollte man den Stand seiner Tetanus und Polioschutzimpfung überprüfen.

Ausführliche Reiseberichte und kurze Kommentare/ Rückmeldungen zur Fahrradtour in Burkina Faso
Landeskunde Burkina Faso – Quellen und Links im Internet
Projekt Laptops für Schulen

 

Stand: 17.08.2017