Uganda – Die Perle Ostafrikas

Fruchtbares Ostafrika mit vielen Tieren, einer üppigen Natur und sehr freundlichen Menschen

Das Besondere Leistungen Tourenleiter Reiseverlauf

Termine 2017

09.07. – 24.07.2017 (Sommerferien)
Auf Wunsch von 2 Personen gibt es eine zusätzliche verkürzte Uganda Tour mit der Möglichkeit zu einem (selbst organisierten) Gorilla Tracking ab Kabale. Infos schicken wir gerne zu.
09.08. – 29.08.2017 (Sommerferien)
09.10. – 29.10.2017
30.11. – 20.12.2017, Uganda & Ruanda; Tourende in Kigali
Die letzte Tour kann mit der 3-Wochen Ruanda Radreise kombiniert werden.
Preis (ohne Flug): 1.480,- €

„And then Uganda is from end to end one beautiful garden, where the staple food of the people grows almost without labour, and where almost everything else can be grown better and easier than anywhere else. (…) Does it not sound a paradise on earth? Approach and consider it more closely.“ *

Radfahren in Uganda

Per Bus geht es vorbei an Dörfern, Feldern und durch Wälder nach Fort Portal, in den Westen des Landes. Nachmittags eine kurze Radtour bis Kichwamba. Im Hintergrund sehen wir die mächtigen Ruwenzori Berge. Empfang in den Gästeunterkünften von Tourenleiter Patrick. Wir besuchen die von Patrick begründete und geleitete Grundschule „Greenland nursery and primary school“ und unternehmen Ausflüge in die Ruwenzori Berge und zu den Amabere Höhlen. Danach geht es nach Süden durch saftiges grünes Hochland mit ersten Teeplantagen; wunderbares Gelände zum Radfahren. Radfahrt durch den Kibale Wald mit zahlreichen Affen, Baden im Kratersee, Geführter Spaziergang durch das Bigodi-Feuchtgebiet und und Einblick in das mit dem TO DO! Preis für sozialverantwortlichen Tourismus ausgezeichnete Gemeinschaftsprojekt KAFRED; Möglichkeit zum Chimpansen Tracking bei rechtzeitiger Vorausbuchung (derzeit 150 U.S. $ zusätzlich).
Eine wunderschöne Fahrt in 1.500 – 1.600 m Höhe durch die Dörfer am Rande des Kibale Nationalparks führt uns auf die westliche Seite in die Stadt Kasese. Einen Tag zurück in die Zivilisation, Hotel mit Internetcafé. Auf dem Weg zum Queen Elizabeth Nationalpark sind die ersten Antilopen, Büffel, Warzenschweine und vielleicht auch Elefanten zu sehen. Wir überqueren den Äquator und fahren auf einer Sandstraße in den Königin Elizabeth Nationalpark. Am Nachmittag ist eine Bootsfahrt auf dem Kazinga Kanal zwischen dem Lake George and Lake Edward geplant, bei der jede Menge Wildtiere beobachtet werden können. Schnell zum Restaurant um rechtzeitig das Abendessen zu bestellen.
Weiter nach Süden wird es bergiger, wir kommen in die „Schweiz Afrikas“ und fühlen uns wahlweise an das Berner Hochland oder vielleicht auch an Irland/ Schottland erinnert. Immer wieder gibt es großartige Blicke von einem Plateau in das Tal hinunter – postkartenperfekte Landschaften. Im Wald von Kisizi bieten die Gästebungalows des Krankenhauses einen angenehmen Ort zum Ausruhen. Blick auf einen Wasserfall und evtl. Kronenkraniche auf der Wiese vor dem Haus. Zeit für einen Pausentag: die Landschaft genießen, Hügel/Berge, Markt, Begegnung mit Einheimischen, Besuch des Krankenhauses.
Von Mbarara mit dem Bus zurück nach Kampala und Transfer nach Entebbe, wo man unbedingt noch den Botanischen Garten besuchen sollte. Programmende der Uganda-Radtour.
Die Teilnehemer verbringen eine wunderschöne Zeit im westlichen Uganda, erleben schöne Landschaften, gutes Essen, intensive Begegnungen mit Einheimischen und eindrucksvolle Besuche von Entwicklungsprojekten (Schulen, Krankenhaus, Waisenhaus, Fabriken), Nationalparks, traditionelle Dörfer, historische Orte und vieles mehr. Achtung: die Strecken sind teilweise anstrengend; Teilnehmer sollten bei guter Kondition sein. Und: es kann auch immer mal regnen.

„There is no surer way of keeping well in Uganda than to walk twelve or fourteen miles a day. But if the traveller will not make the effort, there are alternatives. (…) the best of all methods of progression in Central Africa -however astonishing it may seem- is the bicycle.“ *

Tourenleiter

Patrick Tusiime führt die Touren seit mehr als sechs Jahren, hat sich bei Fort Portal/Kichwamba ein kleines „Hotel“ inmitten eines Bananenhains aufgebaut und zusammen mit seiner Frau Edinah eine kleine öffentliche Schule aufgebaut. Patrick gilt als fleißig, hilfsbereit und zuverlässig. Patrick hat einige ältere und gebrauchte Räder vor Ort, die auch als Leihräder für 10 U.S. $ pro Tag zur Verfügung stehen.

Das Besondere

– sattgrüne Vegetation, einfache, liebenswürdige Menschen, korrekt, freundlich und mit enormer Lebensenergie
– Kraterseen mit schönen Buchten, zum Baden geeignet
– Eine Region in der seit Jahren Frieden herrscht – touristisch noch wenig besucht.
– Hochland, d.h. nicht zu heiß
– Tropisches Afrika: Anbau von Kakao, Kaffee, Tee, Bananen…
– Wandertour in die Ruwenzori Berge
– Besuch eines Schulprojektes, einer Teeplantage und eines Krankenhauses
– Affen im Wald von Kibale und beim Besuch der Bigodi Sümpfe
– Bootsfahrt auf dem Kazinga-Kanal, wo Elefanten, Büffel, Flusspferde und zahlreiche weitere Tiere zu sehen sind
– Möglichkeit zum Chimpansen-Tracking und zu einer Pirschfahrt im Königin-Elisabeth-Nationalpark
– Pausentag am Lake Bunyonyi und Gelegenheit, mit einem Boot auf dem See zu paddeln

Leistungen

– Transfers vom und zum Flughafen Entebbe nach Kampala.
– alle Übernachtungen (oft Doppelzimmer mit französischem Doppelbett); EZ nur möglich soweit wie vor Ort verfügbar
– einheimische Reiseleitung, englischsprachig
– Eintritte und Führungen in die Parks und Einrichtungen wie Schule, Krankenhaus, Teeplantage …
– die genannten Bustransporte
– Link zum Afrika-erleben Informationspaket zu Land und Strecke

Dort wo es nichts anderes gibt, sind einige Unterkünfte sehr einfach und für den der noch nicht in einem armen Land gereist ist, sicherlich auch gewöhnungsbedürftig.
Für nicht in Anspruch genommene Leistungen (Übernachtung, Transporte, Eintritte …) besteht kein Anspruch auf Erstattung oder Verrechnung.

Im Reisepreis nicht enthalten

– Flug + Anreise zum Flughafen; besonderes Essen während des Fluges
– Eventuelle Kosten für die Fahrradmitnahme die direkt von der Fluggesellschaft erhoben werden*. Achtung: bei der Abreise in Entebbe kann nicht in Euro bezahlt werden; nur Uganda Shilling oder U.S. $
– Verpflegung [meist auch das Frühstück in den Unterkünften] – Visagebühren
– Trinkgeld
– Eintritte für zusätzliche, nicht aufgeführte Programmpunkte
– zusätzliche, selbst gewählte Ausflüge, z.B. Bootsfahrt auf einem See oder Anmietung von Auto und Fahrer für eine Tierbeobachtungsfahrt
– zusätzliche Transporte, die z.B. aufgrund von Pannen oder Krankheit für einzelne Personen notwendig sein könnten

*Ethiopian Airlines verlangt offiziell 110,- Euro pro Strecke; manchmal ging es auch für 80,- € oder gar kostenlos mit. Das kann aber nicht garantiert werden. Zumindest beim Rückflug aus Afrika wird meist nicht nach Bezahlung gefragt.
Die Fahrradmitnahme bei KLM kostet derzeit 100,- € pro Strecke.

Reiseverlauf

1.Tag
Abflug früh in Deutschland/ Europa und Ankunft Kampala spät am Abend (z.B. Brussels Airlines oder KLM)

2.Tag
Kampala ansehen, Geld wechseln, Ansichtskarten + Briefmarken  oder SIM-Karte kaufen, … Besuch der großen Moschee mit Führung und Turmbesteigung

3.Tag
Kampala – Fort Portal – Kichwamba; 13 km
Per Bus in den Westen nach Fort Portal. Die Fahrt dauert etwa 5-6 Std., vorbei an Dörfern, Feldern und durch Wälder. Nachmittags eine kurze Radtour auf asphaltierter Straße bis Kichwamba. Im Hintergrund sehen wir die mächtigen Ruwenzori Berge. Empfang in den Gästeunterkünften von Tourenleiter Patrick Tusiime. Wir sind auf ca. 1.500 m Höhe

4.Tag
Wandertour in die Ruwenzori Berge, 3-4 Std. geht es den Berg hoch; Bambuswald und Vögel, Bei gutem Wetter Blick bis zum Albert See. Zum Mittagessen zurück. Danach noch Zeit Kichwamba anzusehen, den Markt zu besuchen  und die von Patrick begründete und geleitete Grundschule „Greenland nursery and primary school“ kennenzulernen.

5.Tag
Kichwamba – Amabere Höhlen- Lake Saka; 25 km
Ausflug zu den Amabere Höhlen. Evtl. Affen im Garten. Anschließend zum Saka Kratersee und auf verschlungenen Pfaden zurück nach Kichwamba.

6.Tag
Kichwamba – Nkingo; 55 km
Nun startet unsere Tour nach Süden. Radfahrt durch saftiges grünes Hochland mit zahlreichen Kraterseen. Gute Bedingungen zum Radeln, wir fahren durch den Kibale Wald und durch den Nationalpark. Wieder viele Affen.

7.Tag
Nkingo – Bigodi
30 Min. zu Fuß zur geführten Wanderung durch das Bigodi-Feuchtgebiet, eines der besten Gebiete des Landes um Vögel zu beobachten. Auch viele Affen werden zu sehen sein. Besuch eines Frauenprojektes die Erdnussbutter herstellen und optional (ein sehr lohnenswerter) Besuch des Kulturmuseums

8.Tag
Nkingo-Rweteera, 20 km
Für diejenigen, die eine Schimpansentour gebucht haben geht es mit dem Rad ein kurzes Stück zurück zu dem Anmeldebüro im Park. Ab 08:00 Uhr sind die Führer da, die durch den Kibale Nationalpark leiten. Per Rad zurück, viel bergauf zur Unterkunft am Froschsee, wo wir vorgestern gehalten hatten, mit schönem Blick auf den Kratersee.

9.Tag
Rweteera-Kasese; 60 km
Auf schmalen Pfaden eine schöne Strecke durch die Dörfer am Rande des Nationalparks, mehr bergab als aufwärts. Später auf der Asphalt¬straße nach Kasese. Hotel mit Internetcafé; Bankautomaten, Postamt …

10.Tag
Kasese- Katunguru; Queen Elizabeth Nationalpark, 42 km
Die Landschaft wandelt sich zu einem offenen Grasland. Impalas und Büffel sind evtl. zu sehen. Kurz nach Überqueren des Äquators (Foto!) geht es zur Brücke am Kazinga Kanal. Am Nachmittag folgt eine Bootsfahrt auf dem Kanal zwischen dem Lake George and Lake Edward, bei der jede Menge Wildtiere beobachtet werden können.

11.Tag
Pausentag am Rande des Queen Elizabeth National Park. Morgens können schon mal Elefanten im Garten der Unterkunft stehen oder abends laufen die Hippos am Restaurant entlang. Möglichkeit für eine selbst organisierte Parkerkundung per Auto und Buschwanderung.

12.Tag
Katunguru – Rubirizi; 25 km, 4 Std.
Viele Affen sollten zu sehen sein, wenn wir den Park verlassen und uns aus dem Tal winden. Es folgt eine frucht¬bare tropische Landschaft im Zentrum der Agrarindustrie Ugandas (Kaffee, Tee, Bananen-Plantagen etc). Gute Chance, auch Elefanten zu sehen. Etwa 400 m Anstieg. In Rubirizi ein Spaziergang oder Radfahrt um 2-3 weiter kleine Kraterseen.

13.Tag
Rubirizi – Ishaka; 42km, 7 Std.
Es folgen drei anspruchsvolle Tage. Heute erst mal lange bergauf; wieder ein großartiger Blick von einem Plateau in das Tal hinunter. Wir besuchen eine Teefabrik und haben danach noch eine Std./ 12 km bis zur Unterkunft in Ishaka

14.Tag
Ishaka – Rukungiri; 73 km, 7 ½ Std.
Wie üblich wieder kühl am Morgen, man kann sogar den Atem sehen. Viel auf und ab inkl. einiger größerer Anstiege. Gut 1.000 Höhenmeter. Dafür wieder einmal postkartenperfekte Landschaften und Ausblicke in der Schweiz Afrikas. Wir besuchen eine Schule und die Kirche die vor allem für Ihre Trommler bekannt ist. Wenn diese Strecke zu anstrengend ist, kann man auch einen Pick-up anheuern.

15.Tag
Rukungiri – Kisizi; 40 km, mehr als 6 Std.
Auch heute wieder eine schwierige bzw. herausfordernde Strecke und für manche mag wieder ein optionaler Pickup für Gepäck- und ggf. Personentransport sinnvoll sein. Die Straße führt bergab und später steil runter zum Fluss. Nach einer Brücke sprudeln heiße Quellen zum Fluss. Danach ordentlich bergauf. Bei km 25 kommt ein Ort wo wir Pause machen;
Unser Ziel, Kisiizi ist ein paradiesischer Flecken rund um ein Krankenhaus. Blick auf den Wasserfall und evtl. Kronenkraniche auf der Wiese.

16.Tag
Pausentag in Kisiizi. Möglichkeit zu einem 30 km Fahrradrundkurs ohne Gepäck, etwas zusammen mit den irischen Freiwilligen zu unternehmen, die im Krankenhaus mitarbeiten, eine Krankenhausführung mitzumachen oder das Wasserkraftwerk zu besichtigen.

17.Tag
Kisiizi – Kabale, 45 km, 6 Std.
Genussvoll abwärts durch ein Tal, dann eine anstrengende Passetappe bergauf, die uns auf über 2.100m führt. Gefühlte 600 Höhenmeter auf 4 km Strecke. Abwärts nach Kabale. Räder und ein Teil des Gepäcks bleiben im Hotel. Mit einem Motorradtaxi fahren wir zur Kraterkante des Bunyoni-Sees und auf der anderen Seite zu einer schönen Unterkunft am Wasser. Wir genießen die Landschaft um den Kratersee mit vielen kleinen Buchten.

18.Tag
Pausentag am Lake Bunyonyi. Gelegenheit, mit einem Boot auf dem See zu paddeln. Abends zurück nach Kabale.

19.Tag
Mit einem frühen Bus zurück nach Kampala (280 km, etwa 7 Std.) In der Unterkunft warten die Fahrradkartons und wir verpacken die Räder. Abends Transfer nach Entebbe.

20. Tag
Zu Fuß durch den botanischen Garten von Entebbe, zu einem Markt, ggf. Shoppingcenter, Sachen packen, Transfer zum Flughafen, Rückflug am Abend

21. Tag
Ankunft in Deutschland gegen Mittag

 

Der detaillierte Reiseverlauf als pdf zum Download

* Zitate aus Winston S. Churchill, My African Journey, London 1962, The Holland Press, Reprint der Originalausgabe von 1908

Landeskunde Uganda; Quellen und Links im Internet

 

Stand:  22.04.2017