Fahrradtour in den Bergen von Ruanda
Ein beständiges bergauf und bergab in fruchtbarer, tropisch grüner Landschaft

 

Das Besondere Leistungen Reiseverlauf

Ruanda Radfahrt, Termin 2018/ 2019

18.12.2018 – 08.01.2019
Preis (ohne Flug): 1.480,- € – Tourenleitung Gabriel Capusan
Die Ruanda Radtour buchen
Flüge nach Ruanda z.B. mit Brussels Airlines
[die Tour wurde um 1 Tag verschoben, da es am 06.01. keinen Rückflug gibt]

Fahrradfahren in Ruanda

Strecke der Ruanda Fahrradtour

Drei Wochen Fahrradfahren in Ruanda, im saubersten und angenehmsten Land Zentralafrikas. In der Hauptstadt Kigali besuchen wir die beeindruckende und sehr empfehlenswerte Genozid-Gedenkstätte. Auf guten Straßen fahren wir durch eine intensiv genutzte, vielfältige Landschaft. Es gibt viele Früchte wie Bananen, Mangos, Guaven, Passionsfrüchte oder Avocados -auch Kaffeesträucher, grüne Teeplantagen oder Reisfelder und erstaunlich viel Wald.
Im Nyungwe Nationalpark kommen wir durch den höchstgelegenen Bergregenwald und fahren entlang des 1.400 m hoch gelegenen Kivu-Sees einige Etappen des Congo Nile Trails. Im Norden des Landes haben wir dann einen Blick auf die über 4.000 m hohen Vulkanberge im Grenzgebiet zum Kongo und Uganda.
An einigen Tagen fahren wir auch sehr schöne Pistenstrecken, fast ohne Autos. Hier geht es durch grüne Täler mit Reisanbau und Papyrussümpfen, entlang von bewirtschafteten grünen Hängen mit rotbrauner Erde.

Geführte Radtour für eine kleine Gruppe. Wir nehmen die eigenen Räder mit und fahren Tagesetappen von 20 bis 80 km (insgesamt etwa 650 km) ohne Begleitfahrzeug. Wir übernachten in einfachen lokalen Hotels und auch mal in den Gästeunterkünften von Bildungsprojekten oder eines Kaffee-Betriebes.

 
Das Besondere

– Üppig grüne tropische Landschaft mit Wald und Wasserläufen
– Der Bergregenwald des Nyungwe Nationalparks
– Der Kivu-See mit Bademöglichkeit und Radfahrt auf dem berühmten Congo Nile Trail
– Blick auf die über 4.000 m hohen Vulkanberge
– Besuch von lokalen Märkten, eines Kaffee-Betriebes und eines Schulprojektes
– Auseinandersetzung mit der Geschichte des Genozides und Besuch von Gedenkstätten

Leistungen

– Reiseleitung und ggf. Dolmetschen
– alle Übernachtungen [meist Doppelzimmer]; EZ nur möglich soweit wie vor Ort verfügbar
– Transfer vom Flughafen zur Unterkunft in der Stadt
– Link zum Afrika-erleben Informationspaket zu Land und Strecke

Im Reisepreis nicht enthalten

– Flug + Anreise zum Flughafen; besonderes Essen während des Fluges
– meist verlangt die Fluggesellschaft eine zusätzliche Gebühr für die Fahrradmitnahme
– Eintritte, Führer und Trinkgelder für zusätzliche, nicht aufgeführte bzw. optionale Programmpunkte
– zusätzliche Transporte, die z.B. aufgrund von Pannen oder Krankheit für einzelne Personen notwendig sein könnten.
– Verpflegung [meist auch das Frühstück in den Unterkünften]

 

Reiseverlauf

Der vorgeschlagene Reiseverlauf der Ruanda Fahrradreise basiert auf der Erkundungstour von 2016. Bei jeder Tour können auch neue Streckenabschnitte oder Unterkünfte ausprobiert werden oder nach gemeinsamer Absprache verändert werden. Änderungen sind auch möglich, z.B. wenn sich vor Ort ein Programmpunkt als nicht durchführbar erweist, wenn aufgrund von Pannen oder Krankheit der Reiseablauf geändert werden muss.

1. Tag
Abflug in Deutschland, Ankunft Kigali am Abend, Transfer zur Unterkunft

2. Tag, 15 km
Zu Fuß in die Stadt; nach dem Mittagessen Radfahrt zur Genozid-Gedenkstätte

3. Tag, 51 km
Kigali – Muhanga
Es sind gleich drei Anstiege zu bewältigen; aber vielleicht sind wir schon zum Mittagessen da und können uns im Garten der Unterkunft ausruhen. Im Ort gibt es ein reichhaltiges Angebot von exotischem Obst und Gemüse.

4. Tag, 44 km
Muhanga – Nyanza
Eine angenehme Etappe in einer sehr vielfältigen Landschaft. Es werden Mais, Reis, Bananen, Maniok, Avocado, Baumtomaten, Mango, Kaffee und andere Früchte angebaut. Nach dem Bezug der Unterkunft besuchen wir den alten Königspalast.

5. Tag, 42 km
Nyanza – Nyamagabe
Eine sehr schöne Pistenstrecke fast ohne Autos. Wir fahren durch grüne Täler mit Reisanbau und Papyrussümpfen. Bewirtschaftete grüne Hänge, rotbraune Erde, waldreiche Gegend.
Am Nachmittag könnten wir uns noch die Genozid-Gedenkstätte ansehen.

6. Tag, 30 km
Nyamagabe – Kitabi
Viel bergauf und bergab zum Guesthouse in Kitabi. Vorbei am gerodeten Kitami-Berg, der mit Unterkünften für Kongo-Flüchtlinge bebaut ist. Kurz vor Kitabi kommen Teeplantagen und von der Unterkunft aus haben wir einen großartigen Blick auf die Berge des Nyungwe Nationalparks.

7. Tag – Pausentag
Bei einem Spaziergang den Hang hinunter durch die Teeplantagen an den Rand des Waldes sind sicherlich verschiedene Affengruppen zu entdecken. Zurück zur Straße kommen wir zum Laden einer Bienenhalter Kooperative wo Honig, Kerzen und Lebensmittel verkauft werden.

8. Tag, 60 km
Kitabi – Gisakura
Die ersten 30 km durch den Nyungwe Nationalpark fahren sich recht moderat; danach kommen größere Anstiege. Im Besucherzentrum des Parks haben wir unsere Mittagspause. Danach geht es überwiegend bergab. Viele Affen sind zu sehen. Nach dem Ende der Passage durch den Wald kommen zahlreiche Teeplantagen. Wir übernachten in Gisakura.

9. Tag, 15 km
Gisakura – Ishara, 15 km
Überwiegend bergab. Wir halten kurz bei einem Projekt das Säfte herstellt. Der dazugehörige Laden hat auch Honig und Marmelade. Mittags sind wir in Nyamasheke.

10. Tag, 50 km
Ishara – Mugonero
Wir fahren die Küstenstraße des Kivu-Sees entlang . Es geht ständig hoch und runter. Nach Mugonero geht es noch mal ca. 400 Hm hoch. Unterkunft bei der Schule Kigarama Esperance, einfach aber sehr schön und eine herzliche Betreuung.

11. Tag, 25 km
Mugonero – Karongi
Ein einfacher Tag – wir sind schon vormittags in Karongi, der vielleicht schönsten Stadt am Kivu-See.
Zeit, die zwei größeren Halbinseln zu erkunden.

12. Tag, 30 km
Karongi – Bumba
Auch heute wird es ein einfacher und kurzer Tag auf gut ausgebauter Asphaltstraße. Das base camp gehört zu den Unterkünften, die für den Congo Nile Trail ausgewählt wurden. Eine lokale NGO nutzt es als einkommensschaffendes Projekt. Wir schauen uns die Bäckerei an, in der Frauen Brot backen. Sicher erfahren wir noch mehr über die Frauenförderprojekte der NRO. Vielleicht gibt es abends eine Pizza aus der Bäckerei? Auf jeden Fall haben wir einen wunderbaren Blick aus 2.000 m Höhe auf den Kivu-See!

13. Tag, 32 km
Bumba – Kinunu
Die Unterkunft von Bumba liegt etwa 600 m höher als die von Kinunu. Daher sollte die anstrengende Piste in wunderschöner Landschaft gut zu bewältigen sein. Es kommen schöne single trails, die jede einzelne Bucht mitnehmen. Zum Schluss geht es 2 km lang bergab und die Kaffee-Verarbeitungsanlage in Kinunu hat ein schönes und angenehmes Gästehaus.

14. Tag – Pausentag
Ein großartiges Frühstück mit viel Obst; Besuch des üppig fruchtbaren Gartens, der Kaffee Wasch- und Verarbeitungsanlage und Baden im Kivu-See.

15. Tag, 50 km
Kinunu – Rubavu
Der zweite Tag des Congo-Nile Trails verläuft auf wunderschöner und weniger anstrengenden Piste den See entlang. Vorbei am Fischerdorf Nkora zieht sich der Trail die Hügel hoch. Vorbei an der größten Brauerei von Ruanda kommen wir in die Stadt Rubavu.

16. Tag, 64 km
Rubavu – Musanze
Die erste Hälfte des Tages geht es bergauf. Wir sehen Maisfelder, Teeplantagen, Zuckerrohr an grün bewaldeten Berghängen mit teilweise steilen Felskanten. Die zweite Hälfte geht es beständig nach unten. Nach Norden hin haben wir einen Blick auf die über 4.000 m hohen Vulkanberge.

17. Tag, 15 km
Musanze – Lake Ruhondo
3 km bergab, dann auf eine Pistenstrecke durch ein kleines Tal mit Bach, intensivem Gemüseanbau und schönem Blick auf den See. Das christliche Foyer wirkt sehr aufgeräumt und europäisch.

18. Tag  – Pausentag
Wer will kann sich am Lake Ruhondo ausruhen oder in dem Gebiet der beiden Seen eine größere Tour ohne das volle Gepäck unternehmen.

19. Tag, 37 km
Lake Ruhondo – Nyirangarama
Die Hügel runter bis wir auf die Asphaltstraße kommen. Hier fahren wir lange auf fast ebener Strecke in einem breiten Tal. Rechts geht der Blick runter in die hügelige Landschaft, die von der Sonne beschienen wird. Nach 23 km können wir in Gakenke beim Bäcker eine Pause machen.

20. Tag, 50 km
Nyirangarama – Kigali
Die Straße verläuft parallel zu einem kleinen. Braunes Wasser rauscht über felsigen Untergrund mit großen Steinblöcken im Flussbett. Es sieht fast schon europäisch aus – obwohl die Bäume überwiegend junge Eukalyptusbäume sind.
Es wird viel Obst und Gemüse angebaut. Zwischen Tare und Shyiorongo fahren wir auf dem Kamm. Nach rechts hat man einen schönen Blick in die Ebene, in der sich der braune Fluss schlängelt. Dann etwa 10 km lang bergab bevor wir uns in den quirligen Hauptstadtverkehr von Kigali einfügen.

21. Tag
Kigali und abends zum Flughafen
Radfahrt in der Stadt und Umgebung. Vielleicht besuchen wir auch noch einmal die Genozid Gedenkstätte. Ende der Fahrradtour in Ruanda.

22. Tag
Ankunft in Deutschland
gesamt etwa 650 km Radfahrt.

Der detaillierte Reiseverlauf zur Ruanda Radreise als pdf zum Download
Reisebericht zur Fahrradtour Ruanda 2016 und zur Tour vom Dezember 2017
Informationen beim Auswärtigen Amt
Literatur
Infoheft zur Radtour in Ruanda

Stand: 18.07.2018