Fahrradtour in den Bergen von Ruanda
Ein beständiges bergauf und bergab in fruchtbarer, tropisch grüner Landschaft

 

Das Besondere Leistungen Reiseverlauf

Ruanda Radfahrt, Termin 2017/ 2018

19.12. 2017 – 08.01.2018
Preis (ohne Flug): 1.380,- €
Flüge nach Ruanda z.B. mit Brussels Airlines

Fahrradfahren in Ruanda

Drei Wochen Fahrradfahren in Ruanda, im saubersten und angenehmsten Land Zentralafrikas. In der Hauptstadt Kigali besuchen wir die beeindruckende und sehr empfehlenswerte Genozid-Gedenkstätte. Auf guten Straßen fahren wir durch eine intensiv genutzte, vielfältige Landschaft. Es gibt viele Früchte wie Bananen, Mangos, Guaven, Passionsfrüchte oder Avocados -auch Kaffeesträucher, grüne Teeplantagen oder Reisfelder und erstaunlich viel Wald.
Im Nyungwe Nationalpark kommen wir durch den höchstgelegenen Bergregenwald und fahren entlang des 1.400 m hoch gelegenen Kivu-Sees einige Etappen des Congo Nile Trails. Im Norden des Landes haben wir dann einen Blick auf die über 4.000 m hohen Vulkanberge im Grenzgebiet zum Kongo und Uganda.
An einigen Tagen fahren wir auch sehr schöne Pistenstrecken, fast ohne Autos. Hier geht es durch grüne Täler mit Reisanbau und Papyrussümpfen, entlang von bewirtschafteten grünen Hängen mit rotbrauner Erde.

Geführte Radtour für eine kleine Gruppe. Wir nehmen die eigenen Räder mit und fahren Tagesetappen von 20 bis 80 km (insgesamt etwa 650 km) ohne Begleitfahrzeug. Wir übernachten in einfachen lokalen Hotels und auch mal in den Gästeunterkünften von Bildungsprojekten oder eines Kaffee-Betriebes.

 
Das Besondere

– Üppig grüne tropische Landschaft mit Wald und Wasserläufen
– Der Bergregenwald des Nyungwe Nationalparks
– Der Kivu-See mit Bademöglichkeit und Radfahrt auf dem berühmten Congo Nile Trail
– Blick auf die über 4.000 m hohen Vulkanberge
– Besuch von lokalen Märkten, eines Kaffee-Betriebes und eines Schulprojektes
– Auseinandersetzung mit der Geschichte des Genozides und Besuch von Gedenkstätten

Leistungen

– Reiseleitung und ggf. Dolmetschen
– alle Übernachtungen [meist Doppelzimmer]; EZ nur möglich soweit wie vor Ort verfügbar
– Transfer vom Flughafen zur Unterkunt in der Stadt
– Link zum Afrika-erleben Informationspaket zu Land und Strecke

Im Reisepreis nicht enthalten

– Flug + Anreise zum Flughafen; besonderes Essen während des Fluges
– meist verlangt die Fluggesellschaft eine zusätzliche Gebühr für die Fahrradmitnahme
– Eintritte, Führer und Trinkgelder für zusätzliche, nicht aufgeführte bzw. optionale Programmpunkte
– zusätzliche Transporte, die z.B. aufgrund von Pannen oder Krankheit für einzelne Personen notwendig sein könnten.
– Verpflegung [meist auch das Frühstück in den Unterkünften]

 

Reiseverlauf

Der vorgeschlagene Reiseverlauf der Ruanda Fahrradreise basiert auf der Erkundungstour von 2016. Bei jeder Tour können auch neue Streckenabschnitte oder Unterkünfte ausprobiert werden oder nach gemeinsamer Absprache verändert werden. Änderungen sind auch möglich, z.B. wenn sich vor Ort ein Programmpunkt als nicht durchführbar erweist, wenn aufgrund von Pannen oder Krankheit der Reiseablauf geändert werden muss.

1. Tag
Abflug in Deutschland, Ankunft Kigali am Abend, Transfer zur Unterkunft

2. Tag, 15 km
Zu Fuß in die Stadt; nach dem Mittagessen Radfahrt zur Genozid-Gedenkstätte

3. Tag, 51 km
Kigali – Muhanga
Es sind gleich drei Anstiege zu bewältigen; aber vielleicht sind wir schon zum Mittagessen da und können uns im Garten der Unterkunft ausruhen.

4. Tag, 45 km
Muhanga – Nyanza
Sehr vielfältige Landwirtschaft: Mais, Reis, Bananen, Maniok, Avocado, Baumtomaten, Mango, Kaffee …
Nach dem Bezug der Unterkunft besuchen wir die National Art Gallery

5. Tag, 42 km
Nyanza – Nyamagabe
Eine sehr schöne Pistenstrecke fast ohne Autos. Wir fahren durch grüne Täler mit Reisanbau und Papyrussümpfen. Bewirtschaftete grüne Hänge, rotbraune Erde, waldreiche Gegend.
Am Nachmittag könnten wir uns noch die Genozid-Gedenkstätte ansehen.

6. Tag, 30 km
Viel bergauf und bergab zum KCCEM Guesthouse in Kitabi. Vorbei am gerodeten Kitami-Berg, der mit Unterkünften für Kongo-Flüchtlinge bebaut ist. Von der Unterkunft aus haben wir einen großartigen Blick auf die Berge des Nyungwe Nationalparks.

7. Tag – Pausentag
Besuch einer Bienenhalter Kooperative und des Verkaufsshops für Honig und Kerzen sowie kleine Ausflüge in der Umgebung.

8. Tag, 80 km
Durch den Nyungwe Nationalpark. Auf der Hälfte der Strecke liegt das Uwinka Besucherzentrum. Die ersten 30 km fahren sich recht moderat,  danach kommen größere Anstiege. Viele Affen sind zu sehen. Am Ende der Straße durch den Wald liegt der Ort Gisakura. Vorher kommen zahlreiche Teeplantagen.

9. Tag, 65 km
Gisakura – Mugonero
Wir fahren die Küstenstraße hoch und runter entlang des Kivu-Sees. Unterkunft bei Mugonero bei der Schule Kigarama Esperance, einfach aber sehr nett.

10. Tag, 30 km
Mugonero – Karongi
Ein einfacher Tag, wir sind schon vormittags in Karongi, der vielleicht schönsten Stadt am Kivu-See. Zeit, die zwei größeren Halbinseln zu erkunden.

11. Tag, 40 km
Karongi – Bumba
Auch heute wird es ein einfacher und kurzer Tag auf gut ausgebauter Asphaltstraße. Das base camp gehört zu den Unterkünften, die für den Congo Nile Trail ausgewählt wurden. Eine lokale NGO nutzt es als einkommensschaffendes Projekt. Wir schauen uns die Bäckerei an, in der Frauen Brot backen. Sicher erfahren wir noch mehr über die Frauenförderprojekte der NRO. Vielleicht gibt es abends eine Pizza aus der Bäckerei? Auf jeden Fall haben wir einen wunderbaren Blick aus 2.000 m Höhe auf den Kivu-See!

12. Tag, 30 km
Bumba – Kinunu
Bumba liegt 600 m höher als Kinunu. Daher sollte die Piste in wunderschöner Landschaft gut zu bewältigen sein. Es kommen single trails, die jede einzelne Bucht mitnehmen. Zum Schluss 2 km bergab und die Kaffee-Verarbeitungsanlage in Kinunu hat ein angenehmes Gästehaus.

13. Tag – Pausentag
Ein großartiges Frühstück mit viel Obst, Besuch des üppig fruchtbaren Gartens, der Kaffee Wasch- und Verarbeitungsanlage und Baden im Kivu-See.

14. Tag, 50 km
Kinunu – Rubavu
Der zweite Tag des Congo-Nile Trails verläuft auf wunderschöner und teilweise auch anstrengenden Piste den See entlang. Vorbei am Fischerdorf Nkora zieht sich der Trail die Hügel hoch. Vorbei an der größten Brauerei von Ruanda kommen wir in die Stadt Rubavu.

15. Tag, 64 km
Rubavu – Musanze
Die erste Hälfte des Tages geht es bergauf. Wir sehen Maisfelder, Teeplantagen, Zuckerrohr an grün bewaldeten Berghängen mit teilweise steilen Felskanten. Die zweite Hälfte geht es beständig nach unten. Nach Norden hin haben wir einen Blick auf die über 4.000 m hohen Vulkanberge.

16. Tag, 15 km
Musanze – Lake Ruhondo (Rebero)
3 km bergab, dann auf eine Pistenstrecke durch ein kleines Tal mit Bach, intensivem Gemüseanbau und schönem Blick auf den See. Das katholische Foyer de Charité wirkt sehr aufgeräumt und europäisch.

17. Tag  – Pausentag
Wer will kann sich am Lake Ruhondo ausruhen oder in dem Gebiet der beiden Seen eine größere Tour ohne das volle Gepäck unternehmen.

18. Tag, 23 km
Lake Ruhondo (Rebero) – Gakenke
Wir starten erst nach dem Mittagessen. Eine Piste führt im Wald den Hang entlang zurück zur Asphaltstraße. Wieder eine sehr schöne grüne Landschaft und Blicke auf den See. An der Straße gibt es Avocados, Zuckerrohr und Passionsfrüchte.
Etwa 4 km weit schlängelt die Straße in vielen Kurven nach oben. Links zieht sich der felsige Hang hoch, rechts geht der Blick runter in die hügelige Landschaft, die von der Sonne beschienen wird.

19. Tag, 65 km
Gakenke – Kigali
Die Straße verläuft parallel zu einem kleinen Fluss durch das Tal. Braunes Wasser rauscht über felsigen Untergrund mit großen Steinblöcken im Flussbett. Es sieht fast schon europäisch aus – obwohl die Bäume überwiegend junge Eukalyptusbäume sind.
Pause für einheimische Säfte und Gebäck in Nyirangarama und in Rulindo ein großer Markt. Es wird viel Obst und Gemüse angebaut, Mais, Bananen, Bohnen, Süßkartoffeln, Maniok, Avocado, Kaffeesträucher, Guaven. Und erstaunlich: mehrere km lang ist es fast eben ohne das gewohnte ständige Auf und Ab.
Doch dann geht es auch wieder mal 6 km lang berghoch. Zwischen Tare und Shyiorongo fahren wir ganz oben auf dem Kamm. Nach rechts hat man einen schönen Blick in die Ebene, in der sich der braune Fluss schlängelt. Dann etwa 10 km lang bergab bevor wir uns in den quirligen Hauptstadtverkehr von Kigali einfügen.

20. Tag
Kigali und abends zum Flughafen
Radfahrt in der Stadt und Umgebung. Vielleicht besuchen wir auch noch einmal die Genozid Gedenkstätte. Ende der Fahrradtour in Ruanda.

21. Tag
Ankunft in Deutschland
gesamt etwa 650 km Radfahrt.

Der detaillierte Reiseverlauf zur Ruanda Radreise als pdf zum Download
Reisebericht zur Fahrradtour in Ruanda

Stand: 17.08.2017