Tansania Bike Safari 2009. Mit dem Mountainbike um den Kilimandscharo

Kili circle; Reisebericht zur Biketour um den Kilimanjaro
(07.08.2009 – 24.08.2009)

Samstag, 08.08.2009
tagsüber sonnig, 26 Grad
In Adis Abeba wieder in eine andere Boeing für den Weiterflug zum Kilimandscharo Airport eingecheckt. Nach der problemlosen Einreise stellten wir fest, dass unsere Räder fehlten. Das Bodenpersonal hatte aber schon ein Fax vorliegen, dass die Räder am nächsten Tag nachkommen würden.
Goodluck, unser einheimischer Reiseleiter und Ramasan, der Fahrer, fuhren uns nach Moshi ins Hotel. Schon im Auto konnten wir den Aufkleber „Hakuna Matata“ sehen. Die Sprüche „Hakuna Matata“ (keine Probleme) und „Jambo Jambo“ (immer mit der Ruhe, langsam) waren allgegenwärtig und bald allgemeiner Sprachschatz.
Am Nachmittag machten wir uns zu einer Erkundung der Innenstadt auf und waren gegen 20:00 Uhr zurück im Cottage. Dort saßen wir bei milder Witterung im Gartenrestaurant und ließen den Abend ausklingen.

Sonntag, 09.08.2009
tagsüber sonnig, 26 Grad
Frühstück im Gartenrestaurant. Anschließend kam Condrad, der uns mit dem Rad begleiten sollte, und stellte sich vor. Er sprach gut deutsch. Mit ihm streiften wir nun durch die City und über die Märkte. Wir spazierten durch den alten deutschen Bahnhof, den nun aber kein Zug mehr passiert. Auf dem Markt kauften wir Tomaten, Zwiebeln, Mangos und Bananen. Condrad ging mit uns noch in den nicht weit entfernten Malindi Club, wo wir etwas tranken. Auf der Terrasse vor unseren Cottages nahmen wir dann mit dem gekauften Obst und Gemüse einen kleinen Mittagssnack ein. Danach etwas geruht, gelesen.
Nachmittags holte mich Goodluck Nr. 2 ab und fuhr mich zum Flughafen. Normalerweise hätte die Airline die Räder ins Hotel gebracht, der Zoll lies die Räder aber nicht passieren.
Am Airport war alles still, ich musste durch mehrere Kontrollen und stand dann vor den beiden Kartons mit unseren Rädern. Der Zollbeamte musste geweckt werden, er fragte mich, ob ich die Räder wieder ausführen würde, ich sagte „ja“, dann durfte ich die Räder mitnehmen.
Die Prozedur hatte mehrere Stunden gedauert und Petra, Kaule und Steffi hatten schon erste Befürchtungen. Die Räder ins Zimmer geschoben, kurz den Inhalt kontrolliert und schon ging es zum Abendessen erneut in den Malindi Club.

Montag, 10.08.2009
Moshi – Marangu
tagsüber sonnig, 25 Grad
25 km, 2:15 Stunden, max. 46 km/h
Condrad führte uns durch die Stadt und wir fuhren unsere ersten 8 Kilometer zum Organisationsbüro. Dort wurde unser Gepäck verstaut, die benötigten Utensilien und Lebensmittel für die Reise eingeräumt. Unsere Räder wurden auf den Jeep montiert und dann ging es mit einem Kleinbus den Berg hinauf nach Kidia in den Kilimandscharo Nationalpark. Der Kleinbus wurde die ganze Radtour von Emanuel gefahren. Mit ihm fuhr immer John, der Koch und Goodluck, unser Reiseleiter. Die Anfahrt über eine sandige Piste war steil mit atemberaubenden Blicken in die unter uns liegende Ebene. Alles war grün, bewaldet, ein bisschen tropisch.
Oben angekommen gab es für jeden ein Lunchpaket. Gegen 13:00 Uhr fuhren wir in Begleitung von Condrad in den Regenwald des Kilimandscharo Nationalparks.
Es ging über schmale Pfade bergauf und bergab, dann gab es wieder breite Waldwege. Anfangs war es schwierig zu fahren, doch bald hatte man sich daran gewöhnt. Gegen 16:00 Uhr erreichten wir den Campingplatz des Marangu Hotels, wo schon die Zelte aufgebaut waren und John, unser Koch für die gesamte Reise, brutzelte bereits an der Grillstelle.
Vor dem Abendessen gingen wir noch durchs Hotel in eine gegenüberliegende Bar, um ein Kilimanjaro-Bier zu trinken. Ein weiteres nahmen wir zum Abendessen mit. Um 18:30 Uhr gab es erst eine Zwiebelsuppe, danach Fisch mit Kartoffeln, Salat mit Orangenfilets, warmes Gemüse. Zum Dessert Orangen, Kaffee, unser Bier sowie Whiskey und Gin vom Airport. Etwa gegen 21:00 Uhr ins Zelt gekrochen.

Dienstag, 11.08.2009
Marangu – Kibouni
tagsüber sonnig 25 Grad, kräftiger Ostwind
55,5 km, 4:01 Stunden, max. 47 km/h, 1.000 Höhenmeter
Um 6:30 Uhr aufgestanden, mit kochendem Wasser geduscht und um 07:30 Uhr saßen wir beim Frühstück. Es war prima, dass wir uns nicht um die Zelte kümmern mussten.
Um 08:30 Uhr fuhren wir los, anfangs bergauf auf asphaltierter Straße, später auf festgefahrenem Lehm. Nahezu die gesamte Strecke über wurde gebaut, da die Straße nach Tarakea neu angelegt wird. Nach 33 Kilometern und etwa 4 Stunden Fahrtzeit eine Pause in einer kleinen Bar eingelegt und unsere Lunchpakete geleert. Dazu gönnten wir uns eine kalte Cola.
Um 13:00 Uhr brachen wir wieder auf, es ging immer nur bergauf durch die Baustelle, teils durch ca. 5 cm tiefen Sand, dann grober Schotter, ab und zu lehmig, auch mal durch neuen, feuchten Teer. Den Dreck hatten wir noch tagelang zu Hause an den Füßen. Die Radstrecke war eigentlich an unseren Verhältnissen gemessen unzumutbar. Aber wir hatten es so gewollt, wir hatten es so gebucht.
Gegen 15:00 Uhr erreichten wir die Polizeistation von Tarakea. Dort mussten wir warten bis der Polizeichef sein o.k. für die Übernachtung auf dem Stationsgelände gegeben hatte. Dann konnte mit dem Zelt- und Duschzeltaufbau begonnen werden. Wir warteten solange im Schatten, bestückten unsere Zelte mit unserem Gepäck, duschten mit kaltem Wasser und wuschen Wäsche. Petra trat in eine Glasscherbe und Goodluck versorgte sie wirklich professionell mit Erster Hilfe. Im Zelt die Kleidung sortiert, während Petra und Steffi die Wäsche mit den einheimischen Frauen an der einzigen Wasserstelle wuschen. Dabei zeigten die Frauen den Touristinnen, wie man mit der Seife die Wäsche richtig rubbelt und säubert. Anschließend unternahmen wir einen Rundgang durch den kleinen Ort. In einer staubigen, aber schattigen Bar ein Bier getrunken. Da wir inzwischen die lokalen Bierpreise für Touristen kannten, war jeweils die erste Frage, was ein Bier kostet. Meist war der Preis erst einmal zu hoch. Petra, die meist diese Preisverhandlungen führte, sagte dann „zu teuer“. Darauf kam die Frage, was es denn kosten dürfe. Auf die Antwort von Petra (z. B. 1.500 TSh ~ 0,75 €) kam in der Regel ein okay. Wenn dies nicht der Fall war, wurde Petra gefragt, wie viel wir denn haben wollten; daraufhin gab es das Bier auch für 1.500 TSh mit Mengenrabatt.
Um 19:00 Uhr gab es das Abendessen, Salat, Gemüse, Bratkartoffel, Maisbrei, Fleisch, später Orangen, Ananas und Kaffee. Draußen gesessen, erzählt, entspannt und den Sternenhimmel bewundert.

Mittwoch, 12.08.2009
Kibouni – Ol Molog
tagsüber sonnig 28 Grad
60,2 km, 4:08 Stunden, max. 39 km/h, 1.000 Höhenmeter
Mit kaltem Wasser geduscht und frisch gemacht und schon um 08:20 Uhr abgefahren. Es war kühler als die Tage zuvor. Es ging auf guter, asphaltierter Straße gut 20 Kilometer bergauf durch den Rongai-Forest, immer entlang der kenianischen Grenze. Unterhalb unserer Radstrecke lag auf kenianischer Seite der Amboseli Nationalpark. Nach dem Abzweig der Straße nach Kenia radelten wir weiter bergauf bis wir ein Zwischenplateau erreichten, wo der gesamte Wald gerodet wurde. Der Wald mit schnell nachwachsenden Bäumen dient hauptsächlich der Herstellung von Streichhölzern.
Nach 34 Kilometern endet der Asphalt und eine staubige, sandige Piste begann. In einem trockenen Flussbett hatte die Crew unser Mittagessen vorbereitet und so gab es kurz vor 13:00 Uhr Bohnen-Mais-Eiersalat, Nudeln mit Karotten und Fisch, dazu Bananen, Apfelsaft und Kaffee.
Weitere 25 km wurden in staubiger Umgebung zurückgelegt. Es war heiß und anstrengend zu radeln. Gegen 15:00 Uhr erreichten wir die Grundschule in Lerangwa, die weit außerhalb lag. Vor den Schulgebäuden oberhalb von Kenia mit dem Kibo im Rücken war es heiß und staubig. Die Räder wurden kurz geputzt, die Ketten gereinigt. Im Duschzelt geduscht, das Wasser reichte immer etwa für 2 Personen, dann musste neues Wasser eingefüllt werden. Wäsche gewaschen und vor den Zelten am Tisch gesessen. Condrad fuhr mit dem Auto zurück in den nächsten Ort und kaufte Bier für den Abend.
Zum Ende des Unterrichts konnten wir beobachten, wie viele Schüler zu neu angepflanzten Bäumen gingen, diese mit Wasser begossen und scheinbar mit den Anpflanzungen im stillen Gespräch verharrten. Die Schüler hatten Patenschaften für die Bäume übernommen und waren dafür zuständig, dass diese in den Himmel wachsen.
Während wir das erste Bier tranken, kam Mary, die Schulleiterin, vorbei. Wir hatten ein Geschenkpaket von Ruth, die diese Tour ein Jahr zuvor absolviert hatte, mit, welches wir unversehrt überreichen durften. Mary freute sich sehr über das Paket und strahlte bei jedem weiteren ausgepackten Teil über das ganze Gesicht. Mary zeigte uns die Schule, erklärte uns den Schulbetrieb und zum Schluss führte sie uns noch durch ihr Wohnhaus mit direktem Blick auf den Kilimandscharo.
Um 18:15 Uhr fanden wir uns im Klassenzimmer der 5. Klasse zum Abendessen ein. Es gab eine Kürbissuppe, Avocadosalat mit Ananas, Bohnengemüse mit Karotten, Pilawa-Reis mit Chilisoße. Danach Kaffee und Tee. Erneut früh ins Zelt, als der Wind auffrischte.

Donnerstag, 13.08.2009
Ol Molog – Ngare na Nyuki
tagsüber sonnig 25 Grad
69,5 km, 4:51 Stunden
Wir radelten um 08:45 Uhr los. Während des ersten Drittels der Strecke ging es immer wieder hoch und runter, danach tendenziell bergab, aber immer auf staubiger, steiniger, sandiger Piste. Wir sahen unterwegs 2 Sekretäre, 5 Zebras und eine kleine Herde Elands.
Um 11:30 Uhr auf der Hälfte der Radstrecke gab es Lunch in einem kleinen Ort. Auf der zweiten Hälfte der Strecke ging es rund 15 Kilometer bei Gegenwind über eine Wellblechpiste, als ich mich mit dem Rad in den Schotter legte. Die rechte Körperseite war leicht lädiert, mit dem Wasser aus der Rad-Trinkflasche und Rescue-Tropfen etwas gesäubert und weiter ging es. Kaule meinte zu meinem Sturz nur trocken: „Das kann er also auch nicht“.
Da wir uns auf der Hauptstraße nach Arusha befanden, gab es heute einiges an Autoverkehr, was die Tage zuvor nicht der Fall war.
Etwa 15 Kilometer vor unserem Ziel bogen wir von dieser unzumutbaren Hauptpiste ab und fuhren über einen kleinen Feldweg zur Secondary School von Ngare na Nyuki am Fuße des Mount Meru. Unterwegs sahen wir einen Reiher, ein paar Zebras und eine Herde Gnus.
Gegen 17:30 Uhr waren die Zelte, das Duschzelt und der Küchenbereich einsatzbereit. Ich war von der Fahrerei und wahrscheinlich meinem Sturz etwas erschöpft und konnte mich nach der Dusche ausruhen und erholen.
Vor dem Abendessen noch ein paar Schritte von der Schule entfernt auf der gegenüberliegenden Straßenseite in eine kleine unscheinbare Bar gegangen und beim Sonnenuntergang ein Bier getrunken.
Das Abendessen begann mit einer Tomatensuppe, die wir vollständig leerten. Danach Maisbrei, Spaghetti Bolognese, Weißkraut mit Huhn, Toast, anschließend Kaffee, Tee und Orangen.
Wir saßen noch am Tisch außerhalb der Zelte, entspannten, erzählten und genossen die warme Luft. Man konnte ein paar vorbeifahrende Autos, Geräusche aus der Bar und von Fröschen hören.
Heute etwas später, so gegen 22:00 Uhr ins Zelt gekrochen.

Freitag, 14.08.2009
Ngare na Nyuki – Longido
tagsüber sonnig 25 Grad
26,5 km, 2:06 Stunden
Vor der Abfahrt mussten wir noch beim Schuldirektor hereinschauen und uns verabschieden. Er zeigte uns stolz seinen neuen Computer und stellte uns seine Sekretärin und Ehefrau vor. Gegen 08:45 Uhr machten wir uns wieder auf die Strecke. Erst ging es auf einigermaßen fahrbarer Staub-Piste nach Norden, später bogen wir in westliche Richtung ab, um zur Hauptstraße (Arusha – Nairobi) zu gelangen. Es ging immer wieder bergauf und durch viele trockene, steinige und staubige Flusstäler hindurch, die teils schwierig zu befahren waren.
Nach 26,5 km hatten wir die Hauptstraße erreicht und verstauten unsere Räder auf den Jeep. Diese Strecke nach Nairobi wurde ebenfalls neu terrassiert und stellte sich für uns wieder als eine einzige Baustelle dar. In Longido angekommen zelteten wir auf dem Gelände neben dem Gebäude des Longido Cultural and Tourism Office.
Ein Mitarbeiter des Office saß auf dem Dach und öffnete auf Kommando den Wasserhahn, auf erneutes Kommando wurde der Hahn wieder geschlossen. Zuvor musste das Wasser mit Eimern in den Vorratsbehälter auf dem Dach geschüttet werden. Unsinnigerweise dachte ich an warmes Wasser und war beim ersten Kontakt mit der kalten Flüssigkeit erschrocken.
Nachmittags spazierten wir durch die Innenstadt von Longido. Es gab die asphaltierte Hauptstraße mit ein paar Kneipen, Restaurant und Tankstelle und es gab die staubige Nebenstraße mit weiteren Kneipen, kleinen Geschäften und ein paar Marktständen, wo Massai-Frauen Gemüse, Obst und Schmuck anboten. Während wir ein Bier tranken, probierte Petra einen lauwarmen Bananensekt. Noch ein paar kleine Einkäufe erledigt und in einem kleinen, sauberen Restaurant eine Auswahl des dort vorhandenen Angebotes bestellt. Wir erhielten den ganzen Tisch überhäuft mit allen möglichen Speisen für umgerechnet etwa 10,- €. Es gab u. a. Reis, Kochbananen, Wirsinggemüse, Bohnen und Rindfleisch in einer dunklen Soße. Als wir gegen 17:00 Uhr wieder in der Unterkunft ankamen, frischte der Wind auf und wir erhielten das Abendessen in der Rezeption des Office serviert.
Danach marschierten wir in die Broadway Bar an der Hauptstraße.

Samstag, 15.08.2009
Longido (Ruhetag)
tagsüber sonnig 23 Grad
Da wir unseren ersten Ruhetag hatten, geschah heute alles etwas später als die Tage zuvor. Um 09:00 Uhr machten wir uns auf, um zur Blindenschule zu gehen. Da es Samstag war, konnten wir zwar nichts besichtigen, aber die Erklärungen über die Arbeit der Blindenschule waren informativ und ausreichend.
Anschließend wanderten wir ein bisschen den Longido-Berg aufwärts und hatten einen prima Ausblick auf die Ebene, die Stadt und den Asphalt-Strich mitten hindurch. Auf dem Rückweg besuchten wir eine Kooperative von Massai-Frauen, die dort zu günstigen Preisen Schmuck und Kunstgegenstände anboten.
Nachmittags stand der Besuch eines Massai-Bomas auf der Tagesordnung. Wir marschierten gegen 16:30 Uhr los und liefen etwa eine Stunde durch die staubige, sandige Savanne, die mit Akazien bewachsen war. Ab und zu tauchte hinter Hecken eine kleine Massai-Behausung auf, wir waren aber scheinbar bei einer bestimmten Boma angemeldet. Bevor es losging, hieß es, wir gehen kurz zu den Massai, an einen 6 Kilometer langen Marsch hatten wir in diesem Zusammenhang nicht gedacht.
Dort wurden wir von der Großmutter empfangen, die die Chefin über das Boma ist, solange die Männer die Rinder und Ziegen außerhalb hüten (oder auch das eine oder andere Bier in den Kneipen trinken). Nachdem alles besichtigt, die Geschenke verteilt und das Gruppenfoto im Kasten war, spazierten wir in der Dämmerung wieder zurück nach Longido.
Der Ausflug war echt lohnend, wir hätten nur vorher gerne gewusst, was „kurz“ bedeutet.
Das Abendessen gab es um 19:00 Uhr. Wir hatten nach der langen Wanderung alle Hunger. Erst gab es eine würzige Zwiebelsuppe, einen Moussaka-Auflauf mit Auberginen, Kartoffeln, Hackfleisch, alles mit Käse überbacken. Dazu Bohnen-Mais-Gemüse.

Sonntag, 16.08.2009
Longido – Kitumbeine
tagsüber sonnig 25 Grad
54,8 km, 4:03 Stunden
Die Abfahrt auf die nächste Etappe war um 08:45 Uhr. Es war anfangs angenehm zu radeln; später sandig, teilweise steinig, ab und zu tiefsandig, so dass man kürzere Strecken nur Schieben konnte. Die Mittagsrast machten wir nach ca. 40 km mitten im Nichts. Die Campingstühle wurden ausgepackt und wir verspeisten unsere Lunchpakete im Sitzen. Nach der Rast hatten wir noch 15 harte, steinige und sandige Kilometer vor uns. Im Ort Kitumbeine kauften wir ½ Kasten Bier für alle.
Wir saßen draußen, tranken Bier und aßen Erdnüsse. Alle prosteten uns mit dem mitgebrachten Bier zu, da wir unseren Hochzeitstag feierten.
Heute hatten wir unterwegs Strauße, Giraffen, Impalas, ein Kudu, Thompson-Gazellen, Zebras und ein Dik-Dik gesehen.
Später gingen wir in Begleitung der vielen Kinder, die in der Kirche gesungen hatten, in den Ort und tranken dort ein weiteres Safari-Bier. Wir hatten uns darauf eingelassen eine Tüte Bonbons für die Kinder zu kaufen. Als wir diese gerecht verteilen wollten, setzte ein wildes Gerangel ein und wir hatten alle Hände voll zu tun, dass auch die Kleinsten etwas abbekamen. Das werden wir so nie mehr tun. Gegen 18:00 Uhr waren wir zurück an unserem Übernachtungsplatz und genossen kurze Zeit später das Abendessen. Wir saßen noch lange in der milden Abendstimmung draußen; gegen 21:30 Uhr ins Zelt.

Montag, 17.08.2009
Kitumbaine – Engaruka
tagsüber sonnig 26 Grad
36,1 km, 3:21 Stunden
Schon gegen 08:20 Uhr gestartet. Es ging gleich hammerhart los, Steine mit einer dicken Staubschicht überzogen, teilweise knöcheltief. Dadurch gab es auch längere Schiebepassagen durch tiefen Sand. Alles in allem erreichten wir an diesen Tag einen Schnitt von 10 km/h. Wir sahen ein Dik-Dik und ein paar Gazellen.
Die letzten 10 Kilometer wurde die unzumutbare Strecke noch dadurch gesteigert, als es nun auch noch bergauf ging. Nach 35 Kilometern erreichten wir den Sattel zwischen zwei Bergrücken.
Um 13:30 Uhr noch ein paar Meter weiter geradelt, was uns nach der Mittagsrast schwer fiel, zumal die Piste leicht bergauf ging und schwer zu befahren war.
An einer Schule in Gilai Bomba wurden die Zelte inmitten eines ungeschützten Abhanges aufgebaut. Dazu pfiff ein strenger Wind, der den Sand über den Abhang blies. Es gab keinen Schatten, nur Staub, Sand und Wind. Petra packte beim Aufbau des Duschzeltes mit an und ich entwickelte einen Plan. Ich schlug Goodluck vor, dass wir die nächste Tagesetappe heute noch anhängen sollten, zumal am nächsten Tag nur 20 Kilometer Radstrecke geplant waren. Damit hätten wir die trostlose Einöde verlassen können und wurden auf einem grünen, wasserreichen Campingplatz in Engaruka einen Tag länger verweilen können. Unser Begleitteam diskutierte den Vorschlag, nach 10 – 15 Minuten wurde mein Vorschlag angenommen. Ich half beim Räder verladen, die Zelte mussten wieder eingepackt werden, Platz für uns im Kleinbus musste geschaffen werden.
Nach zwei Stunden Staub und Durchschütteln erreichten wir die Campsite in Engaruka. Der Ort liegt direkt am Rift Valley, dem großen afrikanischen Grabenbruch. Alles war grün, bewachsen, Gemüse-Felder, Bananenstauden, kleine Bäche. Es gab ausreichend Toiletten und Duschkabinen.
Gegen 16:45 Uhr die Zelte aufgeschlagen, den Staub abgeklopft, geduscht, Wäsche gewaschen und bis zum Abendessen entspannt.
Unterwegs hatten wir Zebras, Strauße und viele Gazellen gesehen.
Das Abendessen gab es gegen 19:30 Uhr, nachdem John alles erst neu organisieren musste. Überhaupt war John der erste, der morgens aufstand und das Frühstück zubereitete. Er war auch der letzte, der in sein Zelt kroch, weil er vorher mit einer Stirnlampe ausgerüstet die Lunchpakete für den nächsten Tag zubereitete.  Wir erhielten eine würzige Zwiebelsuppe, Spaghetti mit Thunfischsoße und Weißkraut.
Mit dem Betreiber des Campingplatzes herrschte längere Zeit eine Diskussion über die Höhe des Bierpreises. Er wollte 2.000 TSh (umgerechnet etwa 1,- €) für ein Bier und wir entschieden, wir würden erst am Ende des Aufenthaltes zahlen, der Rabatt würde sich schon einstellen. Der erhöhte Preis wurde u. a. damit begründet, dass er ja eine Gefriertruhe angeschafft habe, um das Bier zu kühlen. Er war auf alle Fälle ein Mann mit Ideen; so will er den Campingplatz um einen Swimming-pool erweitern.
Noch entspannt draußen gesessen, erzählt und den Urlaub genossen. Gegen 22:00 Uhr krochen wir ins Zelt.

Dienstag, 18.08.2009
Engaruka (Ruhetag)
tagsüber sonnig 26 Grad
Gegen 07:00 Uhr aufgewacht, geduscht, frisch gemacht und schon mal die erste Tasse Kaffee getrunken. Condrad spülte mit dem Gartenschlauch den Staub von unseren Rädern, die trotz Abdeckplane während der gestrigen Fahrt richtig eingestaubt worden waren.
Frühstück gab es gegen 08.15 Uhr; Haferbrei, Rührei, Pfannkuchen, Toast, Käse, Kaffee.
Um 09:30 Uhr fuhren wir mit dem vom Staub befreiten Kleinbus in etwas mehr als einer Stunde die 30 Kilometer zum Hole of God, einem eingestürzten Berg. Dort gab es sogar einen Verkaufsstand von Massai-Frauen, die ihren Schmuck an die wenigen Touristen, die hier vorbeikommen, verkaufen wollten.
Auf dem Weg sahen wir Zebras, Gazellen, Giraffen und einen Sekretär, der auf einem allein stehenden Baobab saß.
Um 12:30 Uhr waren wir wieder zurück und konnten uns an einer Gemüsequiche mit Gurken-Maissalat gütlich tun. Danach war wieder Siesta angesagt. Räder überprüft, gelesen, entspannt.
Um 16:30 Uhr machten wir einen Spaziergang durch den Ort, besichtigten das Feld eines Farmers und erhielten einen Eindruck vom Leben der Einwohner.
Als wir gegen 18:00 Uhr zurück auf dem Campingplatz ankamen, war der gesamte Rasenplatz voll von Zelten einer Gruppe aus Österreich.
Wir saßen zusammen und diskutierten über die Abschiedsgeschenke an die Begleitcrew. Die Geschenke wollten wir den nächsten Tag während der Mittagsrast verteilen. Petra verhandelte erneut mit dem Besitzer des Campingplatzes über die Getränkepreise. Es wird morgen kurz vor der Abreise bezahlt.

Mittwoch, 19.08.2009
Engaruka – Mto wa Mbu
tagsüber bedeckt 20 Grad
55 km, 3:45 Stunden
Vor der Abfahrt zahlte Petra dann die Getränke der letzten beiden Tage und richtig, der Preis bewegte sich in Richtung 0,80 €.
Wir radelten um 08:30 Uhr los, erst 3 Kilometer zurück zur steinigen Hauptstraße, danach entlang des afrikanischen Grabenbruchs nach Süden. Der Weg war fahrbar, ab und zu Wellblech-Piste, dann wieder Steine, Schotter und Sand.
Nach 11,66 Kilometern und 48 Minuten und 58 Sekunden war für mich die Radtour zu Ende. Ich stürzte schwer, als ich einen Blick auf drei Zebras am Straßenrand warf, dabei mit dem Vorderrad in den aufgehäuften Schotter am Rand kam und kugelte mir den rechten Mittelfinger aus. Der Finger stand rechtwinklig ab. Petra kam zurück, legte ihr Hemd in den Staub. Ich legte mich hin, wurde von Condrad und Steffi festgehalten, stopfte mir einen Radhandschuh in den Mund und der Finger wurde in zwei Zügen (knacks, knacks) von Petra wieder eingerenkt. Im Nachhinein hätten wir alle gerne eine Foto-Dokumentation der Operation gehabt, aber Kaule hielt pietätvoll Abstand und fotografierte nicht. Danach wurde mein Rad auf den Jeep verladen, ich bestieg den Kleinbus und die anderen radelten weiter.
Nach etwa 40 Kilometern machten wir am Wegrand unsere Mittagsrast und vertilgten unsere Lunchpakete. Zum Ende der Reise fielen diese nun auch etwas karger aus.
Wir verteilten unsere Geschenke an die Crew und übergaben je Paar 60,- US $; das war wohl weniger, als erwartet wurde, die Stimmung sank rapide. Als wir früher als erwartet an der Njake Lodge in Mto wa Mbu ankamen, wurden die Zelte auf dem Campingplatz aufgestellt und alle außer John, der ja das Abendessen vorbereiten musste, waren danach grußlos verschwunden.
Geduscht, frisch gemacht, Wäsche gewaschen, die Räder nahe beim Zelt angeschlossen und auf die Suche nach der Ortsmitte aufgemacht.
Der Ort war ursprünglich eine kleine Fischersiedlung am Manyarasee. Mit der Gründung des Nationalparks begann die Entstehung eines Marktfleckens; der täglich abgehaltene Markt versorgte die Bevölkerung eines weiten Umlandes. Die – inzwischen asphaltierte – Hauptverkehrsstraße von Arusha nach Karatu und weiter zum Ngorongoro-Krater und in die Serengeti verläuft durch den Ort, was dazu führt, dass alle Touristen ihn auf ihren Safaris passieren. Es haben sich daher zahlreiche Hotels aller Preisklassen, mehrere Campingplätze und Souvenirshops angesiedelt, die inzwischen die wichtigsten Arbeitgeber sind.
Sofort wurden wir von unzähligen Souvenirverkäufern bedrängt. Im Scorpions Pub ein Bier getrunken und pünktlich um 19:00 Uhr zurück auf der Campsite, wo John schon das Essen auf der Terrasse vorbereitet hatte: Suppe, Kartoffeln mit Grünkohl, Fleischsoße und Gurken-Tomaten-Avocado-Salat.
Während des Abendessens kam Goodluck und unterrichtete uns über das Programm der nächsten drei Tage, die wir hier verbringen werden. Die einzelnen Programmpunkte hatten sich verschoben, das war aber für uns kein Problem.
Unterwegs hatten wir heute viele verschiedene Tiere gesehen; Gazellen, Zebras, Giraffen, Strauße, Marabus, Geier, Dik-Diks und Affen. Auf dem Campingplatz hatten sich ein paar Marabus in einem hohen Baum eingenistet und verursachten eine Menge Lärm. Wenn man unter dem Baum durchläuft, muss man aufpassen, dass man nicht von oben getroffen wird.

Donnerstag, 20.08.2009
Mto wa Mbu (übersetzt: Mücken am Fluss)
tagsüber sonnig 26 Grad
Ich blieb in der Lodge, während die anderen das vorgesehene Kulturprogramm absolvierten.
Flora, eine Mitarbeiterin des Cultural Tourism Projekt, holte Petra, Kaule und Steffi ab und wanderte mit ihnen über die Felder, überquerte auf wackeligen Baumstämmen die Bewässerungsgräben und schaute bei Einwohnern vorbei, die beim Kochen waren.
Dabei wurde ihnen die Kultur der Region dargelegt und sie lernten alles über die verschiedenen Bananen-Arten vor Ort, den roten, den kleinen, den großen und den Kochbananen. Der Anbau von Reis und die Bewässerung wurden ihnen ebenfalls erläutert. Da die Gegend sehr wasserreich ist, und viele Anwohner über ein kleines Grundstück zum Anbau von Gemüse (Bohnen, Süßkartoffel) und Reis verfügen, gibt es einen sog. „Wassermann“. Bei ihm beantragt man die Öffnung der entspr. Gräben und man erhält für 3 Tage das beantragte Wasser zugeleitet.
Auch der Hausbau wurde beleuchtet. Eine einfache Unterkunft kostet den Erbauer neben den Baumaterialien ein Fass Bananenbier. Dann werden alle Freunde eingeladen und nach zwei Tagen ist die Hütte fertig. Plant man ein größeres Gebäude aus Backsteinen, kann man mit einer Bauzeit von bis zu 10 Jahren und mehreren Bauabschnitten rechnen, je nachdem, wie sich das Ansparen gestaltet.
Gegen 12:00 Uhr kamen die Kulturbeflissenen zurück und um 12:30 gab es das Mittagessen:
Die Crew – außer unserem Koch – fuhr ab nach Moshi, um neue Aufgaben anzugehen.
Den Nachmittag am Pool verbracht; um 17:00 Uhr gingen wir in die „Innenstadt“ um Kleinigkeiten einzukaufen. Wir aßen Fleischspieße und tranken in der First- and Last-Bar ein Bier.
Pünktlich um 19:00 Uhr waren wir zurück. John wartete mit einer Suppe, Kartoffel-Thunfisch-Auflauf und Ananas auf uns.
Gegen 21:00 Uhr verschlug es uns ins Zelt.

Freitag, 21.08.2009
Mto wa Mbu, Ngorongoro Krater
tagsüber bewölkt 20 Grad
Gegen 09:30 Uhr passierten wir den Eingang zum Ngorongoro Conservation Reserve. Es ging in den Wolken auf schlechter, aber festgefahrener Piste steil bergauf bis auf etwa 2.300 Meter. Oben angekommen, fuhren wir eine Zeitlang auf der Kante des Kraters entlang bevor wir am fünften Gate bergab in den Krater hinein fuhren.
Der Ngorongoro ist ein Einbruchkrater in Tansania am Rande der Serengeti. Er entstand, als an dieser Stelle ein Vulkanberg in sich zusammenbrach. Der Kraterboden liegt auf etwa 1700 Meter über NN und die Seitenwände sind zwischen 400 und 600 Meter hoch, so dass die Kraterkante auf etwa 2300 Meter liegt. Der Durchmesser des Kraters beträgt zwischen 17 und 21 Kilometer; er ist voller Tiere.
Unsere Mittagsrast zur Verspeisung des Lunchpaketes machten wir gegen 12:30 Uhr an einem kleinen See voller Flusspferde. Danach weiter zur Tierbeobachtung. Links und rechts gab es ständig neue Tiere zu sehen. Goodluck Nr. 2 ahnte jeweils, wo es etwas zu sehen geben könnte und fuhr zielstrebig darauf zu.
So sahen wir an diesem Tag Paviane, Zebras, Weißbart-Gnus, Vervet-Affen, Thompson-Gazellen, Grand-Gazellen, Elands, Kuh-Antilope, Warzenschweine, Schakal, Hyänen, Löwen, Elefanten, Kronenkranich, Flusspferde, Geparden, Sekretär, Pelikan, Störche, Flamingos, Graureiher, Perlhühner, Kap-Büffel, Geier, Strauß und andere unbekannte Vogelarten.
Bei den zwei jungen männlichen Geparden warteten die ganzen Zuschauer, ob sie wohl die Gnus jagen würden, aber sie stolzierten völlig cool durch den Krater.
Gegen 17:00 Uhr waren wir wieder oben am Rande des Kraters und fuhren zum Aussichtspunkt mit der Gedenkstätte für die Grzimeks. Hier wurden Michael Grzimek († 1959) und sein Vater Bernhard Grzimek († 1987) bestattet. Danach verließen wir den Krater wieder abwärts und waren gegen 18:30 Uhr zurück in Mto wa Mbu.

Samstag, 22.08.2009
Mto wa Mbu, Lake Manyara
tagsüber sonnig 26 Grad
Mit Goodluck Nr. 2 fuhren wir zum Lake Manyara, der quasi um die Ecke lag. Schon um 09:00 Uhr waren wir am Eingang zum Nationalpark. Die dortigen Toilettenanlagen waren die saubersten, die wir auf unserer Reise sahen. Anfangs war der Park dicht bewaldet und je näher wir dem Salz-See kamen, umso offener wurde das Gelände.
Der Park umfasst eine Fläche von ca. 320 km², von denen ca. 220 km² durch den Manyara-See bedeckt werden. Im Westen wird der Park durch hohe Klippen begrenzt, der Manyara-See nimmt den östlichen Teil ein.
Gegen 14:30 Uhr waren wir am Südrand des Nationalparks an den Hot Springs (Maji Moto) angekommen und konnten uns dort die Füße vertreten und das nahezu kochende Wasser bestaunen.
Im Nationalpark sahen wir:
Paviane, Buschbock, Zebras, Gnus, Giraffen, Löwen, Vervet-Monkeys, Büffel, Flamingos, Ibisse, Blue Monkeys, Hirax (Schliefer), Elefanten (etwa 30 Elefanten zusammen), Warzenschweine, Flusspferde, Schakal, Gazellen, Impalas, Dik-Dik, Perlhühner und viele Vögel.
Kaule meinte einmal beim Anblick von Zebras: „Abraham sprach zu Bbraham: Kann ich mal Dein Zebra ham.“
Vom südlichen Ende fuhren wir auf direktem Wege mit vielen Fotostopps zum Ausgang und waren gegen 17:00 Uhr zurück im Ort. Goodluck Nr. 2 lies uns im Ort aussteigen. Wir besuchten die bewährte Scorpions Bar, tranken unsere bewährtes Bier und aßen ein paar Fleischspieße.
Kurz vor 19:00 Uhr waren wir zurück, nachdem wir uns noch mit Gewürzen eingedeckt hatten. Da es in der Gegend rote Bananen gibt, kauften wir auch solche und händigten sie John aus, der sie für uns in das Lebensmittelangebot aufnehmen sollte. Noch lange draußen gesessen, erst gegen 23:00 Uhr ins Zelt.

Sonntag, 23.08.2009
Mto wa Mbu – Kilimandscharo Airport
tagsüber sonnig 26 Grad
Um 08:30 Uhr waren wir fertig mit dem Zusammenpacken, hatten die Räder aus dem Gepäckraum geholt, alles wurde im und auf dem Auto verstaut. Dann ging es gegen 09:10 Uhr los zum Flughafen. Unterwegs machten wir noch eine Souvenir-Pause in einem großen Laden, der vollständig auf vorbeifahrende Touristen ausgerichtet war.
Gegen 13:00 Uhr waren wir am Kilimandscharo Airport. Alles ausgeladen, die Räder abgeladen und zügig eingecheckt. Die Räder kosteten diesmal nichts, allerdings wollten die Airport-Bediensteten, dass ich die Kartons zur Kontrolle öffnen sollte. Da ich aber kein Klebeband mehr übrig hatte, weigerte ich mich und siehe, es ging auch ohne Kontrolle.
Das letzte tansanische Geld im Souvenirladen ausgegeben, für 1 US$ einen Kaffee getrunken und gegen 15:00 Uhr ausgereist und durch den Duty-free-Shop spaziert.
Kurz vor 16:00 Uhr dürften wir zum Flieger gehen, das Gepäck musste einzeln identifiziert werden.
Der Start führte wieder am Kilimandscharo vorbei, ein paar Fotos gemacht.

Montag, 24.08.2009
Ankunft in Frankfurt am Main
Dort landeten wir um 05:40 Uhr. Damit sich der Kreis schloss, wurden wir wieder von Saskia abgeholt, die deswegen schon früh von uns angerufen und geweckt wurde.

Rolf Hellerbach, Nov. 2009
mehr: www.hellerbach.de