Eine Radtour mit Ambitionen

Mehr als 3.000 km durch Tansania, Malawi und Sambia bis nach Simbabwe. Zwei Monate quer durch Ostafrika – und Spenden sammeln für Frauenprojekte in Afrika. Diese Fahrradtour wurde von der Zeitschrift Travel-One unter die Top Ten der innovativen Ideen von Reiseveranstaltern gewählt und in Frankfurt/M. auf einer Veranstaltung vorgestellt.

Der geplante Tourenverlauf Tag für Tag 

Mit dieser von Afrika-erleben initiierten Langstreckentour geht der Radreiseveranstalter neue Wege: Acht leidenschaftliche Radfahrer treten in die Pedalen, geben alles und erleben Afrika hautnah. Sie sind 70 Tage unterwegs, fahren über 3.000 km quer durch Ostafrika und engagieren sich gleichzeitig für die Menschen in Afrika. Ausführlich berichteten wir in unserem Reiseblog.

Alle Teilnehmer erfüllen sich mit dieser Tour einen Traum. Vor ihnen liegen lange Bergetappen, steile Passstraßen und endlose Savannen. Und eine sportliche Herausforderung! Unterstützen Sie die Fahrer dabei mit Ihrer Spende. Sponsern Sie z.B. eine Tagesetappe mit einem Euro pro km oder einem festen Betrag. Die Teilnehmer überreichen die gesammelten Spenden am Ende der Reise in Victoriafalls symbolisch an die Frauenorganisation WSPM. Und Sie bekommen Ihr persönliches Dankeschön wie z.B. eine Postkarte oder Fotos von unterwegs. Hier stellt sich das Team von 2015 kurz vor.

Der Tourenverlauf

Wir radeln vom Flughafen Kilimanjaro nach Arusha und lassen uns Zeit zum Akklimatisieren, bevor wir am Tarangire Nationalpark vorbei nach Süden fahren. Wir passieren den Babati See mit seinen Hippos, schauen uns die steinzeitlichen Felsmalereien von Kolo an und erreichen nach etwa einer Woche die tansanische Hauptstadt Dodoma. Wenige Tage und 250 km später kommen wir in die ehemals deutsche Kolonialstadt Iringa. Sie liegt 1.600 m hoch, hat ein fruchtbares Umland und wir werden dort noch einige Relikte aus der Kolonialzeit vorfinden.

Weiter bleiben wir in bergigem Terrain und fahren in angenehm mildem Klima durch Kiefernwald und Teeanbaugebiete bis wir bei Mbeya einen 2.263 m hohen Pass überqueren. Bergab geht es nun in Richtung Malawisee. Wir passieren die Grenze Tansanias mit Malawi – mehr als 1.100 km liegen bereits hinter uns – und wir genießen zunächst die etwas flachere Uferregion des drittgrößten Sees Afrikas. Anschließend fahren wir ein Stück mit dem Schiff, da es entlang der jetzt steiler werdenden Felsküste keinen Weg direkt entlang des Ufers gibt.
Wir werden die alte Missionsstation von Livingstonia besuchen, an einem der malerischsten Plätze Ostafrikas, 1.000 m über dem See gelegen. Ab Nkhata Bay kommen wir wieder direkt am Malawisee entlang nach Süden, bis wir bei Nkhotakota nach Westen abbiegen, den See und seine angenehmen Uferregionen verlassen und quer durch das Land der Grenze mit dem Nachbarn Sambia zustreben. Nach vier Tagen erreichen wir mit Chipata den ersten größeren Ort im dritten Land unserer Reise. Wie zuletzt die Nebenstraßen im Westen Malawis, ist auch die Great East Road in Sambia in ihrem Mittelteil recht bergig. Die Kondition der Reiseteilnehmer ist inzwischen jedoch an die ständige Herausforderung gewöhnt.
Dann geht es abwärts zum Luangwa River und schließlich in Sambias Hauptstadt Lusaka, wo wir zwei Tage Pause einlegen und wo Interessierte mit kleinerem Zeitbudget für den abschließenden Teil der Reise hinzustoßen können. Wir haben jetzt noch 10 Tage bis nach Livingstone und den Victoriafällen. Das Highlight und Ziel der Reise liegt nun tosend vor uns. Ein Tagesausflug führt über den Sambesi nach Simbabwe und in die kleine Stadt Victoria Falls wo wir mit Frau Aziza Abemba von der Frauenorganisation WSPM zusammentreffen und einen symbolischen Scheck übergeben.

Eine Übersichtskarte, wahlweise mit Geländeprofil oder Satellitenbild und eine Karte mit Höhenprofilen hat Christian, einer der Teilnehmer angelegt.

Auch Sie können aktiv werden
Die Radfahrer suchen mit der Tour durch Ostafrika nicht nur eine persönliche Herausforderung. Sie möchten auch die Situation der Menschen vor Ort verbessern. Unterstützen Sie sie dabei mit Ihrer Spende.

Wenn Sie gezielt einen Mitfahrer motivieren oder Ihre Solidarität für eine bestimmte Etappe bezeugen wollen, dann können Sie Ihre Spende gerne mit einem Kommentar versehen. Hier stellen sich die Mitfahrer kurz vor und kündigen ihr persönliches Dankeschön an. Nachrichten und Grüße für unterwegs können Sie entweder an die E-Mail-Adresse asw.afrika[at]aswnet.de oder info[at]afrika-erleben.de schicken oder sie kommentieren direkt einen Beitrag in unserem Reise-Blog. Auf Wunsch nennen wir ihren Namen (ggf. auch abgekürzt).
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

 

Stand: 13.09.2015

Sponsoring:
2015 erkunden wir diese Tour. Wenn es gut geht, wollen wir eine ähnliche Abenteuer- und Erlebnisreise auch zukünftig anbieten. Dann werden wir auch Firmen und Kleinunternehmen einbeziehen, um Frauenprojekte der Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt in afrikanischen Ländern zu unterstützen. Für dieses Jahr bedanken wir uns schon mal bei dem Hersteller von hochwertigen Leichtgewichtzelten.