Uganda – Radtour, Februar 2010

Der Wunsch, Natur ursprünglich zu erleben, wurde bei der Radtour durch Uganda ab Fort Portal jeden Tag aufs Neue übertroffen. Die liebliche, hügelige Landschaft, das satte Grün der Bananen- und Teeplantagen und die wundervolle rote Erde auf den Pisten, auf denen wir täglich geradelt sind, werde ich nicht vergessen.

Die erste intensive Begegnung mit Einheimischen hatten wir in Kichwamba, wo wir im Sozial- und Bildungsprojekt der Mpora Rural Family untergebracht waren. Hier wurden wir von den Jugendlichen auf unseren Ausflügen begleitet und im Camp außergewöhnlich liebevoll umsorgt. Dieser erste Eindruck, freundliche, aufgeschlossene und liebenswürdige Menschen zu treffen, hat sich während der gesamten Reise immer wieder bestätigt.
Unterwegs gab es jeden Tag viel zu sehen. In der Ferne die überwältigenden Berge des Ruwenzori-Gebirges, Regenwald, heiße Quellen, Kraterseen, Savannen, wunderschöne Vögel, viele Affen, eine tropische Vegetation, Wasserfälle, pittoreske kleine Dörfer und immer wieder strahlende, lachende Kinder, die uns Wazungus mit großen Augen freudig und lautstark begrüßten.

Obwohl ich Afrika nicht allein auf die Tierwelt reduzieren möchte, war der Aufenthalt im Queen Elisabeth National Park schon ein besonderes Erlebnis. Da alle in der Gruppe das so empfanden, haben wir spontan einen weiteren Tag dort verbracht.
Sowohl die Bootsfahrt auf dem Kazinga-Kanal, wo sich fast die gesamte afrikanische Tierwelt den „lauernden Fotografen“ ganz nah und in voller Schönheit präsentiert hat, als auch die Fahrrad-Safari-Tour am nächsten Tag, bei der wir den Antilopen, Elefanten, Büffeln, Warzenschweinen, Hippos usw. ständig dicht auf der Fährte waren, bleiben unvergessen.

Für einige Etappen, die aufgrund der langen und steilen Steigungen sehr anstrengend waren, haben wir unseren Guide Patrick gebeten einen Pickup zu organisieren, so dass die Möglichkeit bestand, diese Etappen mit dem Auto zurückzulegen oder ohne Gepäck zu fahren.
Die Reise hat mir außerordentlich gut gefallen. Vielen Dank an alle Teilnehmer, ich denke wir waren ein gutes Team. Danke Patrick, Du hast deine Aufgabe gut gelöst. Danke Michael, ohne Afrika – erleben hätten wir diese tolle Reise vermutlich nicht gemacht.

Peter, 05.03.2010