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Banjul – Monrovia. Westafrika Exkursion

11-28, die geplangte Strecke in zwei Teilen, Banjul-Bissau und Bissau-Monrovia:

 
12-02, Flug LEJ BJL nonstop
 


Marakissa Camp in Gambia

Tumani Tenda Camp

Tag 1-4

Leipzig hat einen angenehm coolen Flughafen, alles easy. Als ein Afrikaner nach mir eine horrende Summe für Übergepäck zahlen soll, hat niemand was dagegen, dass er eine Tasche einfach bei mir mit aufgibt. Dann habe ich einen Billigflug der besten Sorte; keine Musik, kein Film, nichts zu essen oder zu trinken bzw. nur im Verkauf. Gut dass ich meinen Tee und was zu essen dabei hatte. Ich werde abgeholt und lerne nun das Marakissa River Camp kennen.

In Brikama zieht ein junger Mann mit einem in eine Decke gehüllten Kind herum und sammelt Geld. Er wird von einem Maskenmann, dem Kankuran begleitet. Alle geben was.
An der Abzweigung zum Tumani Tenda Camp will Polizist Henry Mendi unbedingt meine Telefonnummer haben.
Vor Ort empfängt mich Bassiro. Sie haben den Restaurantbereich vergrößert und auf Solarstrom umgestellt.
In der Schule arbeitet Jannis, ein junger Grieche freiwillig als Mathematiklehrer.

Vom Camp zur senegalesischen Grenze sind es 15 km Piste. Grillen zirpen, Hühner rennen über den Weg und mir fast ins Fahrrad, Esel wälzen sich im Sand, Kühe läuten ihre Glocken, Vögel zwitschern, Tauben gurren und über allem der Duft der wilden Minze – sehr schön.
Die Grenzübertritte Gambia Ausreise und Senegal Einreise gehen glatt. In Bignona frage ich mehrfach um die Pistenstrecke durch den Wald nach Koubalan zu finden. Ein arger Sandweg, zwar sehr schön durch Teakwald und alten Wald, dann durch die Dörfer, aber doch zu schwierig um das noch mal zu machen.
Koubalan hat sich sehr gut herausgemacht! Steckdosen, Licht, Internet!
Zwei Spanierinnen sind auch mit dem Rad da. Sie fahren mit lokalem guide und ohne Gepäck. Das fährt ihnen ein Motoradfahrer hinterher. Gemeinsam fahren wir nach Ziguinchor. Dort hole ich mir das Visum für Guinea-Bissau, tausche Geld und esse angenehm im Garten der Alliance française.

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