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Termine
Tour 1: Senegal von Nord nach Süd 13.12.2010 - 03.01.2011 13.02.2011 - 06.03.2011
Tour 2: Senegal - Tropischer Süden 11.11.2010 - 03.12.2010 16.12.2010 - 05.01.2011 20.01.2011 - 11.02.2011 03.03.2011 - 17.03.2011
Wir fahren mit den eigenen Rädern auf gut asphaltierten Straßen durch die Anbaugebiete von Hirse und Erdnuss, gelegentlich auch auf Pisten durch die Dörfer. Wir baden im Atlantik, besuchen Sehenswürdigkeiten von Senegal und Gambia und lernen einige Selbsthilfeprojekte kennen. Interessierte und freundliche Menschen begegnen uns überall. Außerhalb der Touristenhotels am Strand wird der Reisende noch als Gast empfangen.
Tourverlauf Senegal von Norden nach Süden ab Dakar/ Senegal: Eine Radtour von Nord nach Süd, an die westafrikanische Atlantikküste und ins Landesinnere. Vom Rande des Sahel in die tropische Casamance. Flug nach Dakar, Ankunft am Abend. Am nächsten Tag besuchen wir ein Alphabetisierungsprojekt, wo Frauen die nie zur Schule gehen konnten, jetzt Lesen, Schreiben und Rechnen in den einheimischen Sprachen lernen; unsere erste Begegnung mit einem von der ASW (Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt) geförderten Hilfsprojekt. Neben spannenden Gesprächen mit den Mitarbeiterinnen werden wir auch den ersten Ceebu-Jëun (Reis mit Fisch), das Nationalgericht des Landes, probieren. Soweit die Zeit reicht, machen wir noch eine kleine Stadtrundfahrt, sehen alte Kolonialvillen und Mahagonialleen und bummeln über den Markt. Am nächsten Tag steigen wir aufs Rad, fahren 45 km auf einer guten Strasse und erreichen mittags den Atlantikstrand. Wir übernachten in den Gästehütten einer Frauengruppe, die sich im Umweltschutz engagiert. Vorbei an unzähligen Baobab Bäumen gelangen wir zum Reservat von Bandia. Das Aufforstungsgebiet beherbergt zahlreiche Wildtiere: Affen, Antilopen, Giraffen und auch Nashörner. Die Küste weiter radeln wir nach Fadiouth, der aus Muschelbergen bestehenden Inselstadt. Später auf einer Piste durch ein Forstschutzgebiet mit einem märchenhaften Palmenwald. In der Nähe des Saloum Flusses verbringen wir einen ersten Pausentag. Ein zweiter Pausentag folgt im idyllischen Keur Bamboung Ökocamp auf einer Insel vor Toubacouta.Der Baumbestand wird dichter und wenn wir Glück haben, sehen wir Affen die Straße überqueren. Schließlich passieren wir die Grenze zu Gambia und überqueren per Fähre die Mündung des gleichnamigen Flusses. Von der Hauptstadt Banjul aus geht es zu einem der angenehmsten Camps Westafrikas, nahe der Küste. Danach Eintauchen in den quirligen Markt von Serrekunda oder Baden im Atlantik. Auf neuer Straße nach Tumani Tenda, einem oft gelobten Tourismusprojekt an einem Seitenarm des Gambia Flusses. Bald verlassen wir Gambia und fahren auf schöner Pistenstrecke durch die Dörfer wieder nach Senegal. In den 70er Jahren entstanden in vielen Orten der Casamance staatlich kontrollierte Campements, einfache Unterkünfte, die einen integrierten Tourismus fördern sollten. Wir fahren zu einem der schönsten Campements, ein traditioneller Rundbau mit offenem Innenhof, an einem Seitenarm des Casamance-Flusses gelegen. Auch hier ist Meerwasser und das Baden ist unbedenklich. Wir radeln durch die Reisfelder nach Ziguinchor. Von hier aus geht es per Schiff zurück in Senegals Hauptstadt Dakar. Hier können wir noch ein letztes Mal über den Markt schlendern, Souvenirs einkaufen und die Reise in Ruhe ausklingen lassen. Wir akklimatisieren uns in einem von Deutschen geführten Camp. Die übrigen Unterkünfte sind von Gambianern bzw. Senegalesen geführt und bieten beste Gelegenheit, hautnah mit dem Leben der Diola in Kontakt zu kommen. Die Bewohner der Casamance freuen sich sehr über die Rückkehr der Touristen ins krisengeschüttelte Land. Noch oft sind wir in vielen Dorfcampements* die einzigen Gäste. An manchen Orten können auch Entwicklungsprojekte besucht werden, in denen Alphabetisierungs-, Handwerks- und Lebensmittelkonservierungskurse für die Dorfbevölkerung angeboten werden. Auf dem Rad durchqueren wir einen großen Teil der westlichen Casamance. Die Strecken sind überwiegend gut geteert. Ungefähr ein Viertel besteht aus sportlichem Schlagloch-Slalom oder aus einer Piste, die stellenweise Waschbrettcharakter haben kann. Ganz wenige kurze Abschnitte können mal sandig sein. Wir genießen die Ruhe auf verkehrsarmen Straßen, die sich meist eben durch Reisfelder, Obstplantagen schlängeln. Riesige Mahagoni- und Kapokbäume ziehen an uns vorüber und überall zirpt und zwitschert es. Der relativ dichte Baumbestand bietet einer reichen Vogelvielfalt eine Heimat. ![]() Wem drei Wochen Afrika zu wenig sind, kann nach der Radtour gut noch eine Woche anhängen und sollte gleich einen entsprechend späteren Rückflug bestellen.
*Einfache Unterkünfte, von den Dorfbewohnern selbst geführt. Die Einnahmen fließen zu gleichen Teilen ins Dorf, in die Erhaltung des Camps und an die jeweiligen Mitarbeiter. Kleine Änderungen sind möglich, z.B. wenn sich vor Ort ein Programmpunkt als nicht durchführbar erweist, wenn aufgrund von Pannen oder Krankheit der Reiseablauf geändert werden muss oder wenn die Gruppe gemeinsam einen anderen Tourenverlauf wünscht.
Geführte Radtour für eine kleine Gruppe. Wir nehmen die eigenen Räder mit und fahren Tagesetappen von 40 bis 80 km; kein Begleitfahrzeug. Wer nicht das eigene Rad mitnehmen will kann evtl. auch eines unserer Räder vor Ort mieten. Mittags wird eine größere Pause eingelegt. Übernachten in einfachen und auch in sehr guten Unterkünften. Bei hochsommerlichen Temperaturen kann es auch mal anstrengend werden. Alle Teilnehmer sollten bei guter körperlicher Verfassung sein. Es gibt kaum Steigungen. Das Fahrrad sollte einen stabilen Gepäckträger und eine gute Gangschaltung haben. Ein normales Stadtrad oder Tourenrad ist geeignet, alle Teile sollten aber in gutem Zustand sein. Der Reiseveranstalter ist seit mehr als 20 Jahren immer wieder im Senegal. Zwei Jahre arbeitete er dort mit einer Entwicklungshilfeorganisation. Er schrieb auch den Sprachführer "Wolof für den Senegal". Tourenleiterin Stefanie Raetsch ist Künstlerin und lebt in Kafountine/ Senegal. Sie führt seit vielen Jahren Fahrradtouren für Afrika-erleben. Ausführliche Informationen zur Reisevorbereitung werden mit der Anmeldebestätigung zugesandt. Im Spätsommer/ Herbst gibt es ein Informations- und Vorbereitungstreffen in Berlin. Mindestteilnehmerzahl:
5, maximal 12 Personen
Rechtlicher Hinweis: Afrika-erleben kann von der Reise bis zum achtundzwanzigsten Tag vor Reisebeginn zurücktreten, wenn die in der Reiseausschreibung konkret angegebene Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird. Sie werden im Falle des Absage unverzüglich informiert. Der eingezahlte Reisepreis wird ihnen selbstverständlich unverzüglich erstattet. Bitte beachten Sie dazu auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Absatz 7.
![]() Mehr zur Casamance... Leistungen:
Preise:
Die Tour ist abgestimmt auf Flüge mit Brusselsairlines; Flüge können gerne auch über Afrika-erleben gebucht werden.
Im Preis nicht inbegriffen:
Interessantes zu Senegal:
Sprachführer "Wolof für den Senegal" Senegalesische Literatur Kunsthandwerk: Recyclingkoffer aus Senegal
Stand: 1.9.2010 |


Die Küste weiter radeln wir nach Fadiouth, der aus Muschelbergen bestehenden Inselstadt. Später auf einer Piste durch ein Forstschutzgebiet mit einem märchenhaften Palmenwald. In der Nähe des Saloum Flusses verbringen wir einen ersten Pausentag. Ein zweiter Pausentag folgt im idyllischen Keur Bamboung

