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Nächster Termin 09.01.2011 - 30.01.2011
Drei Wochen im fahrradfreundlichen Burkina Faso Eine Radtour im aufregenden Südwesten des Landes, in der Region von Bobo-Dioulasso, Banfora, Sindou und Orodara.
An den meisten Orten bleiben wir 2 oder 3 Nächte, verbunden mit Ausflügen, bei denen man dann nicht das ganze Gepäck mitnehmen muss. Bei Bedarf kann man auch mal einen Tag aussetzen. Wir besuchen Dörfer in den Felsen, eine der wichtigsten traditionellen Opferstätten Westafrikas, bunte Märkte unterwegs, die alte Moschee und das alte Stadtviertel von Bobo Dioulasso. Die Fahrradtour bringt uns zu den beeindruckenden Felsnadeln von Sindou im Siedlungsgebiet der Senoufo, wir sehen die alte Siedlung und Getreidespeicher hoch in den Felsen von Niansongoni; vorbei an bewässerten Zuckerrohrfeldern fahren wir zu den Kuppelbergen von Fabedougou und zu Kaskaden-Wasserfällen (mit Bademöglichkeit). Vor der Rückfahrt nach Bobo besuchen wir noch ein Projekt einer Frauengruppe, wo Cashew-Nüsse geröstet und Mangos getrocknet werden. Wir laufen im dschungelartigen Wald von Kou und sehen mit großer Wahrscheinlichkeit die Flußpferde im See von Tengrela.
Tourenverlauf
Am nächsten Tag geht es auf Feldwegen zur heiligen Opferstätte in den Felsen von Dafra. Wir fahren mit dem Rad bis an den Rand der Klippen, dann geht es zu Fuß abwärts in einen kleinen Wald. Neben der Kultstätte gibt es einen Teich mit riesigen Welsen. Durch dichten Wald steigen wir ins Dorf herab.
Es folgt eine große Tour auf bester Straße nach Orodara. Hier machen wir einen Ausflug auf tollen Pistenstrecken nach Moussoudougou, einem Dorf tief im Buschland. Die nächste Strecke führt ca. 75 km zu den beeindruckenden Felsnadeln von Sindou. Zuletzt gut bergab! In der Region von Sindou bleiben wir 2-3 Tage, klettern in den Felsen und besuchen z.B. die Schule. Es folgt eine Fahrt zu einem 40 km entfernten ehemaligen Siedlungsgebiet der Wara hoch in den Felsen. Falls es sich anbietet kehren wir in einer großen Schlaufe zurück nach Sindou, wobei wir in Zelten am Rande der Reisfelder übernachten, in einem Schmiededorf reinschauen und uns die alten Handwerkstechniken ansehen.
Rund 50 km Fahrt führen uns bis zum See von Tengréla. Nahe am See quartieren wir uns in einer schönen Rundhüttenanlage ein. Am frühen Abend lassen wir uns mit einer Piroge auf den See bringen um die Hippos zu bestaunen, die gemütlich im Wasser liegen. Von Tengréla zu den Kuppelbergen von Fabédougou, vorbei an bewässerten Zuckerrohrfeldern und anschließend zu den beeindruckenden Kaskaden-Wasserfällen des Comoé. Dort Picknick und Baden. Das Campement von Tengréla lädt zu einem Pausentag ein. Zeit zum Ausruhen, am See spazieren gehen oder auch um die Stadt Banfora mit ihrem riesigen Markt (auch Internetcafés, Restaurants ...) und die Umgebung zu erkunden. Auf einer Fahrt durch die Zuckerrohrfelder erreichen wir die Cashew-Trocknerei von Bérégadougou, wo wir möglicherweise übernachten können. Von Tengréla oder Bérégadougou fahren wir zurück nach Bobo-Dioulasso. Gut asphaltierte Strasse, leicht bergauf und bergab mit schönen Pausenplätzen unterwegs. Die Stadt Bobo Dioulasso kennen wir ja schon etwas und finden uns jetzt gut zurecht. Es folgt ein Ausflug zur Quelle im dichten grünen Wald von Kou. Noch einmal Picknick und Baden unter Bambushainen oder ein Besuch im Musikinstrumentenmuseum runden das Programm ab. Falls Interesse besteht, besuchen wir ein Straßentheater einer Schülergruppe. Mit dem Bus geht es in die Hauptstadt Ouagadougou zurück. Nachmittags/ abends in die Stadt, auf den Markt, vielleicht auch mal ins Kino? Nach der Zeremonie am Königspalast besuchen wir das Kunsthandwerkdorf. Im Village Artisanal kann man zahlreichen Handwerkern und Künstlern bei der Arbeit zusehen; der Besuch lohnt sich. Eine letzte Radtour zum Künstlerprojekt von Laongo. Auf dem Gelände finden sich zahlreiche Granitsteine, die seit mehr als 10 Jahren von Künstlern aus der ganzen Welt bearbeitet werden. Einige ausdrucksvolle Skulpturen sind darunter. Kultur und Kulinarik: auf dem Rückweg Imbiss bei einer Ziegenkäserei. Am späten Abend geht es zum Flughafen und es beginnt der Rückflug nach Deutschland.
Charakteristik Geführte Radtour für eine kleine Gruppe. Wir nehmen die eigenen Räder mit, transportieren unser Gepäck selbst und fahren Tagesetappen von 20 bis 80 km (insgesamt ca. 600 km). Etwa die Hälfte der Strecke verläuft auf gut fahrbaren Pisten ohne größere Steigungen. Mittags wird eine Pause eingelegt. Wir übernachten in einfachen Unterkünften oder Rundhütten. Flexibilität ist angesagt, denn eine Fahrradtour in Afrika ist immer ein Abenteuer wo nicht alles vorher 100% geregelt werden kann. Bei hochsommerlichen Temperaturen kann es auch mal anstrengend werden. Alle Teilnehmer sollten bei guter körperlicher Verfassung sein. Es gibt gelegentlich kleine Steigungen. Das Rad sollte einen stabilen Gepäckträger und eine gute Gangschaltung haben. Ein normales Stadtrad oder Tourenrad ist geeignet, alle Teile sollten aber in gutem Zustand sein. Weitere ausführliche Informationen zur Reisevorbereitung werden mit der Anmeldebestätigung zugesandt.
Leistungen:
Im Reisepreis nicht enthalten:
4, maximal 12 Personen
Tourleitung:
Ruedi Wendelspiess aus Oberwil bei Basel führt die Tour seit mehreren Jahren und engagiert sich für das Schulprojekt in Sindou.
Reisepreis: 1.980,- Euro
Anmerkungen Ein Visum muss beantragt werden. Der Reisepaß muß noch sechs Monate gültig sein; Gelbfieberschutz ist erforderlich. Eine Malariaprophylaxe wird empfohlen, ebenso sollte man den Stand seiner Tetanus und Polioschutzimpfung überprüfen. Projekt Wasserleitung in Burkina Faso
Ein Artikel von Anne Jung im Afrika Kalender 2009
Stand: 8.9.2010 |


Flug von Deutschland nach Burkina Faso. Von der Hauptstadt aus eine erste Tagestour ohne Gepäck zu den Krokodilen von Bazoulé.

